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Una Luz en tu Vida

Wer sie sind

Das Gewerbe des Kantons Quero basiert im Wesentlichen auf Familienlandwirtschaft, die wenig Einkommen generiert. Viele Haushalte befinden sich daher in einer Situation äußerster Unsicherheit und sind von Unterernährung, Arbeitslosigkeit und begrenztem Zugang zu medizinischer Versorgung (Gesundheitsvorsorge, Mutterschaftsbegleitung) betroffen.

Der Kanton Quero kennt viele Fälle von Personen mit Behinderungen, die durch vielfältige und sich gegenseitig verstärkende Faktoren verursacht werden.

Die Bevölkerung leidet unter starkem Jodmangel, was eine anerkannten Ursache von mentalen Beeinträchtigungen ist. Hinzu kommen außerdem eine unzureichende Familienplanung, mangelhafte Schwangerschaftskontrolle und Mängel in der sexuellen Erziehung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Die Knappheit der medizinischen Zentren im Kanton erlaubt es nicht, eine effektive Politik der Einwohnerbetreuung einzurichten, wodurch die Zahl der gezählten Fälle nochmals ansteigt.

Diese fehlende Sensibilisierung hat zur Konsequenz, dass Behinderungen von der Mehrheit der Bevölkerung als negativ wahrgenommen werden. Dies wiederum führt zu einer sozialen und moralischen Belastung der Eltern und der behinderten Kinder, Die Behinderung, häufig gleichgesetzt mit einer göttlichen Strafe, lässt die Familien gegenüber der Situation ihrer Kinder fatalistisch werden, während sie selber Opfer von Diskriminierung von Seiten anderer Mitgliedern ihrer Gemeinschaft sind.

Um diese Situation zu beheben, bietet die Stiftung Una Luz en tu Vida Versorgung in Reichweite an. Dazu hat sie eine Serie von Präventionsseminaren eingerichtet, die in öffentlichen Schulen mit Kindern aber auch Eltern durchgeführt werden. Una Luz en tu Vida hat die Integration von Personen mit Behinderungen sowohl in der Familie wie auch in der Gesellschaft zum Ziel. Das Ziel der Stiftung ist es, der Diskriminierung behinderter Personen den Kampf anzusagen und jeder Person, die zum  Betreuungszentrum kommt, eine effektive Antwort auf ihre Probleme zu bieten, ohne Hinblick auf Herkunft, Religion oder soziale Umstände.

Ihr Vorgehen konzentriert sich vor allem auf die Personen, die der Marginalisierung am stärksten ausgesetzt sind. Auch wenn sie sich der Begrenztheit der Aufnahmekapazitäten bewusst ist, profitiert die Einrichtung von einem hohen Ansehen in der Region und zahlreiche Personen nehmen die Betreuung und die psychologische wie auch therapeutische Begleitung, die sie bereitstellt, in Anspruch.

Una Luz en tu Vida

Geht auf die Bedürfnisse der körperlichen Rehabilitation ein, angepasster und angemessener Unterricht, Psychotherapien, Stimulierung, Sensibilisierung und Erwecken der Aufmerksamkeit, Logopädie, medizinische Hilfe und soziale Unterstützung für behinderte oder benachteiligte Kinder und Erwachsene von Quero.

Die Anden / Tungurahua
7;-1.3806887795144127;-78.6088888239899
Gesundheit Ausbildung
Kindern Jugenlichen Jungen Erwachsenen Erwachsene
Humanitär

Neuigkeiten

Una Luz En Tu Vida feiert « El dia del amor y de la amistad » !

Freitag, 14. Februar 2014

Am 14.Februar haben 25 Begünstigten einen herzlichen Moment bei diesem Tag der Liebe und der Freundschaft mit dem Team verbracht!

Der Verein hat auch von der Abwesenheit des Rotary Clubs profitiert, der Tüten mit Süßigkeiten, Stofftieren, einer kleinen Handtuch für die Erwachsene und Spielzeugen für die Kinder verteilt hat.

Bei dieser Veranstaltung war der Patronato de Quero auch da. Der Bürgermeister und seine Gemeinderäte haben allen schöne Kuchenstücke und einen Umtrunk angeboten, um zu dieser Feier beizutragen.

Die Feier hat mit der Verteilung von etwa dreißig herzförmigen Schachteln, die von dem Team zwei Tagen davor angefertigt wurden. In diesen Schachteln waren Süßigkeiten versteckt, die das Team und die Begünstigten sorgfältig ausgewählt hatten! Das Schlusswort ist an die Vorsitzende des Vereins gefallen. Sie hat betont, dass auf Liebe und Freundschaft alltäglich hingewiesen werden soll. Mit ihren schönsten Lächeln haben alle Begünstigten diese Empfehlung sofort praktisch angewendet und allen ihre eigene Freude weitergegeben.

Übersetzt von Alice Roux



Vorwärts mit Musik!

Donnerstag, 6. Februar 2014

Seit zwei Wochen haben die von Una Luz En Tu Vida Geförderten das Glück, zwei Lehrer vom Ambato Musikkonservatorium willkommen zu heißen. Für dieses neue Jahr, welches sich bereits jetzt als ein erfolgreiches Jahr für alle Beteiligten abzeichnet, hat die Stiftung beschlossen, eine Partnerschaft mit dem Musikkonservatorium einzugehen. Obwohl wir erst gerade damit begonnen haben, haben sowohl Erwachsene als auch Kinder mit Behinderungen großes Interesse und eine hohe Konzentration bei den Kursen in Rhythmus, Tanz und Gesang gezeigt, die von den beiden Profis angeboten werden. Rhythmus erfordert, dass die Schüler ihre Bewegungen, Schritte und Gesten kontrollieren, während sie beim Singen ihre Emotionen ausleben können. Für unsere Hobbymusiker bietet die Musik eine einzigartige Bereicherung für ihr Leben. Das Anhören von Musik erzeugt Schwingungen im ganzen Körper, was die Gehirnzellen stimuliert und physische, geistige und emotionale Stimulation bietet.

Es werden zwei Unterrichtsstunden pro Woche abgehalten und das Ziel ist es, zum Jahresende eine kleine musikalische Veranstaltung zusammenzustellen. Bis dahin wird jeder seine musikalischen Talente vorzeigen können! 

Übersetzt von Johanna Böhm



Workshop über Schokoladenherstellung bei Una Luz en Tu Vida.

Montag, 16. September 2013

Dank des ecuadorianischen Amtes für Berufsbildung hatten die Teilnehmer, ihre Eltern und die Mitarbeiter von Una Luz en Tu Vida die Chance, bei einem Workshop über Schokoladenherstellung in den Räumen des Vereins dabei zu sein.

Unter anderem haben die jungen Chocolatier-Lehrlinge Schokoladentrüffel, drei verschiedene Schokoladentorten, eine Kaffeecreme, Plätzchen aber auch Erdbeer-, Birnen- und Apfeltorten neben vielen anderen Dingen selbst gemacht.

Dieses Handwerk hat sich als sehr lohnend erwiesen, denn jetzt können die Teilnehmer all diese Dinge selbst herstellen und dadurch sogar Gewinne durch wöchentliche Verkaufsaktionen im Verein erzielen.

Der Workshop ist also ein wichtiger Schritt in Richtung der finanziellen Unabhängigkeit der Begünstigten des Vereins.

Übersetzt von Aline Hoefer



Una Luz en tu Vida paradiert bei den Festen im Kanton Quero

Mittwoch, 4. September 2013

Jedes Jahr bereiten sich das professionelle Team und die Begünstigte des Vereins Una Luz en tu Vida mit voller Begeisterung vor, um an den traditionellen Juli Festen des Kantons Quero teilzunehmen.

Konkret schon seit Anfang Juli arbeiten die Eltern und die Begünstigte an die Ausfertigung ihrer Piratenverkleidungen so und besonders an die Vorbereitung der Karre für den Umzug, mit der großzügigen Teilnahme von Hernan Llerena Rosero. Diese Karre bringt Sichtbarkeit, in dem sie stolz Logos und Slogans des Vereins in allen Straßen des Kantons aufhängt und so bekannt macht.

So sind am Freitag 12.Juli die 7 Profis, die das Team von Una Luz en tu Vida bilden, begleitet von 30 Begüngstigten, durch die wichtigste Straßen des Kantons Quero gelaufen. So haben sie das Ergebnis ihrer Arbeit mittels eines hochfarblichen Umzugs gezeigt.

Übersetzt von Alice Roux

 



Die Weihnachtsfeier von Una Luz en tu Vida (Ein Licht in Deinem Leben)

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Dieser besondere Tag begann bereits um 8.30 Uhr für alle Hilfsempfänger der Organisation aus Quero. Kaum waren sie im Zentrum eingetroffen, begannen sie, sich als verschiedenenPersönlichkeiten, die mit der Geburt von Jesus assoziiert werden, zu verkleiden. Gemeinsam ging es dann zur Hauptkirche des Kantons Quero, um der Messe beizuwohnen, und danach nahmen sie am traditionellen Straßenumzug teil.

Zurück im Zentrum hielt die Präsidentin María Hortensia Albán eine Willkommensrede, die von drei symbolischen Akten gefolgt wurde: das Eintreten der Weihnachtsprinzessin, die Krönungszeremonie, und schlussendlich der Walzer und das Röstbrot.

Viele Partner und Freunde haben zur Organisation dieses Festtages beigetragen. Viele haben Weihnachtskörbe mit Geschenken, Spielzeug, Kleidern und Süßigkeiten für die Kinder und Erwachsenen, die von der Organisation betreut werden, gespendet. Zu den großherzigen Spendern gehören die Familie Reino Tulmo, die Organisation "Cooperativa de Ahorro y Crédito Productiva" und die Schüler der Mittelschule Bolívar .

Zur Krönung des Tages hatten die Eltern ein wunderbares typisches Gericht zubereitet und hielten für alle Teilnehmer ein Geschenk bereit, insbesondere für Nathalie Girard, um ihr für ihren wertvoller Beitrag im Rahmen der gemeinnützigen Organisation zu danken. Sei es die Präsidentin, die Vize-Präsidentin, das gesamte Personal, die Hilfsempfänger oder die Eltern: keiner konnte die Tränen unterdrücken als es darum ging, Nathalie auf Wiedersehen zu sagen.



Segnung des neuen Rehabilitationszentrums

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Zu Beginn der Segnung sangen wir die Nationalhymne, danach sprach unsere Psychologin Luz Marina Sáenz einige Worte der Begrüßung und Danksagung und es wurde jedem Mitarbeiter von der Präsidentin eine Urkunde überreicht.

Später wurde die Geschichte unserer Stiftung erzählt und die Eltern überreichten Dankesgeschenke. Ein sehr wichtiger Teil des Anlasses war die Präsentation von Nathalie Girard, einer Volontärin, die im Projektmanagement von „Une Option de Plus“ arbeitet.

Die Eltern der Familien hatten ein typisches Gericht für alle Gäste vorbereitet und es gab auch verschiedene Häppchen, die von unserem Vorstand offeriert wurden.

Der Anlass war ein großer Erfolg, da es Gäste gab, die unsere Einrichtungen vorher noch nicht kannten, und auch neue Vorschläge und Angebote gemacht wurden.



Ihr Bedarf

Hintergrundwissen

Gemeinnütziger privatrechtlicher Verein mit sozialem oder öffentlichem Zweck, legal gegründet Nr. 101 am 04.November 2002 Ministerium für die wirtschaftliche und soziale Integration (MIES)

Der Verein Una Luz en tu Vida /"Ein Licht in Deinem Leben" befindet sich in Quero, am Fuße des Vulkans Tungurahua (5023 Meter). Quero ist mit 21 187 Einwohnern (gemäß derVolkszählung von 2010, die durch das nationale Institut für Statistik und des Zensus durchgeführt wurde) die Hauptstadt des Bezirkes gleichen Namens. Quero befindet sich ungefähr 28 km südöstlich von Ambato und es gibt zahlreiche ländliche Gemeinden in der Umgebung. Die Landwirtschaft, die meist von Familien geführt wird bringt kaum Einkünfte ein und deckt allgemein nur die Grundbedürfnisse der Familien.
Diese prekäre finanzielle Situation macht es schwierig, die Jugend am Ort zu halten, was zu einer Landflucht führt. Die daraus resultierende Überalterung der Bevölkerung führt zu einem demographischen Niedergang der Region, wovon vor allem die Stadt Ambato profitiert, die die wirtschaftlichen Aktivitäten der Provinz Tungurahua auf sich konzentriert.

Ausgehend von einer Diskriminierung in den Bereichen der Bildung, Gesundheit, Freizeit, Arbeit und Beschäftigung für zahlreiche Personen mit Behinderung und einem Mangel an Sensibilisierung der Gesellschaft angesichts dieses Phänomens, haben Maria Elena Tenorio und Maria Hortensia Albán beschlossen, eine menschennahe Kontakteinrichtung zu schaffen, die in der Lage ist, den Bedürfnissen der Menschen mit Behinderung / Benachteiligung in Quero entgegen zu kommen.

Beide Frauen sind selbst Mütter von pflegebedürftigen Kindern, die spezielle Bedürfnisse haben und sie waren oft gezwungen, nach Quito oder Ambato zu fahren, um eine angemessene Versorgung zu erhalten. Als die beiden Mütter dieser teueren und zeitaufwändigen Situation müde wurden, schlossen sie sich zusammen, um in Quero eine patientennahe Einrichtung zu gründen, die in der Lage war, sich um die Kinder aus den angrenzenden Regionen von Quero zu kümmern und ihnen den Zugang zu einer Eingliederungshilfe zu ermöglichen (Rehabilitation und Heilung von körperlichen und Beheben von sprachlichen Schwierigkeiten, Sonderschulausbildung, Psychologie).

Die Anfänge der Aktivitäten wurden ihnen nicht leicht gemacht und es musste zuerst Sensibilisierungsarbeit zur Situation der behinderten Personen in der Bevölkerung geleistet werden. Die Mehrheit der Bevölkerung von Quero blieb lange Zeit skeptisch gegenüber dem Nutzen der Gründung einer solchen Einrichtung. Behinderungen wurden zu jener Zeit noch als eine göttliche Strafe wahrgenommen und das sogar von einigen Eltern, die selbst ein Kind mit Behinderung hatten.

Durch die Durchführung von Zusammenkünften, in denen sich direkt oder indirekt von den Schwierigkeiten von Behinderung Betroffene zusammenfanden, hat sich die Idee, dieses Projekt voranzubringen nach und nach etabliert. Dieses Bedürfnis war umso wichtiger, da keine andere Aufnahmeeinrichtung dieser Art im Bezirk existierte. Im Jahre 2002 nahm die Einrichtung ihre Aktivitäten auf, obwohl sie juristisch noch nicht anerkannt war. Dank den Impulsen von Maria Elena Tenorio, die Kompetenzen auf dem Gebiet des Projektaufbaus besaß, wurden die Hilfestellungen, die man den Kindern leistete, nach und nach neu definiert. Ausgehend von der ursprünglichen Absicht nur eine punktuelle Hilfestellung zu leisten, hat sich daraus nach und nach die Notwendigkeit ergeben, eine vom ecuadorianischen Gesetz anerkannte Rechtsform zu entwickeln. Gestärkt durch die Unterstützung zahlreicher Eltern und von am Projekt beteiligten Personen, wurden Schritte unternommen, um eine Räumlichkeit zu schaffen, freiwillige Helfer in Spezialschulen auszubilden und Fonds einzurichten, um die Kosten zu decken.

Der Verein hat 2001 begonnen, Aktivitäten für die behinderten Kinder mit Hilfe einer Sozialarbeiterin, eines Psychiaters und Projektträgern anzubieten. Sie alle arbeiteten. Obwohl die Einrichtung eine erste Umfrage bezüglich der Bedürfnisse in ihrem Wirkungsfeld gemacht hatte, stellte sich die Nachfrage als weit größer heraus und die Kapazitäten der Pflegeeinrichtung kamen sehr schnell an ihre Grenzen. Dank der steigenden Bekanntheit der Einrichtung in der Region, konnten sich die Projektträger nun an die örtlichen Behörden wenden, damit diese die zur Entwicklung ihrer Aktivitäten notwendigen Ressourcen beitrugen.

Seit 4.November 2002 ist der Verein in Ecuador rechtlich anerkannt und befindet sich unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für wirtschaftliche und soziale Integration. Der Verein hat also den Status eines gemeinnützigen, privatrechtlichen Vereins mit sozialem oder öffentlichem Zweck, was es ihm erlaubt, seine Aktivitäten auszubauen. Gestärkt durch diese gesetzliche Anerkennung wird der Verein seine Aktivitäten mit Hilfe der Gemeinde Quero vorantreiben. Diese hat dem Verein die nötigen Finanzen zur Rekrutierung professioneller Kräfte wie auch die Bereitstellung eines Grundstücks für die Zeitspanne von 99 Jahren zum Bau einer neuen Einrichtung, die für die Bedürfnisse der Kinder besser angepasst ist, zur Verfügung gestellt

Seit eines Erlasses von 2003 sind 10% des Gemeindehaushalts für Personengruppen oder Vereine, die mit behinderten Bevölkerungsgruppen arbeiten, bewilligt. Una Luz en tu Vida hat daher einen Antrag auf Finanzierung bei der Gemeinde von Quero gestellt. Letztere hat dem Verein von nun an eine jährliche Finanzierung zugestanden, die es ihm erlaubt, seine Aktivitäten auf lange Sicht weiterzuentwickeln. Im Laufe der Zeit ist Una Luz en tu Vida zu einer Institution geworden, die Dienste anbietet, die in der Lage sind, den Bedürfnissen der Kinder zu entsprechen, da der Verein sich verwaltungstechnisch unter dem Gesichtspunkt der dauerhaften Sicherung strukturiert.

Der Verein hat gerade ein neues Zentrum auf dem Grundstück eingeweiht, das ihnen von der Gemeinde überlassen wurde. Diese neuen Räumlichkeiten, perfekt auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmt, werden es dem Verein erlauben, sich eine größere Wahrnehmung zu sichern und seine Praxis, mit der größtmöglichen Effizienz auf die Bedürfnisse der Gemeinde einzugehen, zu verbessern

Juan Benigno Vela entre Pedro Fermín Cevallos y Bernardo Darquea, Quero, Tungurahua, Ecuador

Quero

María Hortensia Albán, Vorsitzende: +593 (0)3 24 61 341
Nataly Llerena, Koordinatorin : +593 (0)8 71 21 578

fuletv@gmail.com (Verwaltungsadresse)
natty_140685@hotmail.com (Nataly Llerena, Vereinskoordinatorin)

Facebook: www.facebook.com/fuletv
Twitter: @UnaLuzentuVida

Die Mehrheit der Personen, die an der Entwicklung des Projektes teilnahmen, sind heute noch im Projekt involviert. Seit 2002 hat der Verein seine Aktivitäten weiterentwickelt, um sich besser an die Bedürfnisse behinderter Kinder anpassen zu können. Das Ziel, den Kindern bezüglich ihrer besseren Integration in die Gesellschaft die beste Versorgung /Pflege zu bieten, ist jedoch dasselbe geblieben. Das Team setzt sich nunmehr aus Fachleuten zusammen, die jeden Tag mit den Kindern in Kontakt sind. Trotz der manchmal schwierigen Arbeitsbedingungen und trotz zahlreicher Zwängen, mit denen sich Una Luz en tu Vida konfrontiert sieht, führen die Mitarbeiter ihre Qualitätsarbeit mit der örtlichen Bevölkerung fort und bleiben stark in alle Aktivitäten des Vereins involviert.

Verbesserung der Integration behinderter Kinder und pflegebedürftiger Jugendlicher im Bezirk Quero durch eine tägliche Betreuung und Sensibilisierung der gesamten Bevölkerung.

SZ1. Stärkung der Kompetenzen, der Fähigkeiten und des Potentials der Kinder und Jugendlichen des Bezirkes Quero, um ihre Autonomie voranzutreiben.

SZ2. Sensibilisierung der gesamten Bevölkerung für die Gleichheit und Rechte pflegebedürftiger Menschen.

1. Förderzentrum für behinderte Kinder. Isolation war unter allen behinderten Personen, die in und um Quero leben, weitverbreitet. Heute ist es den Kindern mit Behinderung möglich, bei der Einrichtung Una Luz en tu Vida eine bestimmte Anzahl von Betreuungen und Pflegebehandlungen zu bekommen. Dieses Zentrum zur Wiedereingliederung und die Aktivitäten, die dort entwickelt werden, stellen die Bedürfnisse des Kindes und seine Behinderung ins Zentrum. Una Luz en tu Vida versucht die Integration der Kinder mit Behinderung über ihr Förder-, Pflege- und Unterstützungszentrum zu unterstützen, indem es die sozialen Nachteile reduziert. Das Vorgehen des Vereins zu diesem Projekt basiert auf der Hypothese, dass die Kinder in ihrer Behinderungssituation von Entwicklungsmodellen profitieren können, die ihre soziale Integration genauso wie die der Kinder ohne Behinderung favorisieren. Ziel dieses Projektes ist, die Kinder zur Handlung zu motivieren, so dass sie sich in die Gemeinschaft integrieren können.

2. Sensibilisierung und Unterstützung der örtlichen Gemeinschaften. Obwohl es möglich ist, die Defizite und die Nachteile der Personen mit Behinderung dank der Pflegemaßnahmen in der Einrichtung zu verringern, ist die Arbeit zur Verringerung der sozialen Nachteile, die die Personen mit Behinderung im Vergleich zu den gesunden, nicht für diese Problematik sensibilisierten Personen haben, viel schwieriger. Una Luz en tu Vida engagiert sich daher parallel zu seinen Pflegeaktivitäten in einem Prozess der Sensibilisierung der Gesellschaft für das Problem der Behinderung, damit diese Kinder nicht mehr ausgegrenzt werden. Vielmehr sollen sie zu einem wesentlichen Bestandteil der Gemeinschaft mit denselben Rechten wie der Rest der Bevölkerung werden. Daher werden Befragungen durchgeführt, um die Unterstützung innerhalb der Gemeinschaften gegenüber der Behinderung festzustellen und um eine angemessene Kommunikation aufzubauen, die den verschiedenen Arten der Behinderung gerecht wird.

3. Programm zur Unterstützung von Schulen. Die Schüler mit Lernschwierigkeiten in den Schulen ringsherum profitieren als Ergänzung zu ihren regulären Unterrichtsstunden von einer auf sie persönlich zugeschnittenen Schulförderung, die im Zentrum der Institution gewährleistet wird. Diese Förderung hat das Ziel den behinderten Schülern Hilfestellung zu leisten, damit sie das gesamte Schuljahr über dem normalen Schulablauf folgen können. Denn so vermeidet man, dass Wissenslücken entstehen, die das Fortsetzen ihrer Ausbildung, ihrer Integration und somit auch ihre Integration auf dem Arbeitsmarkt schädigend verzögern könnten. Um die morgendlichen Öffnungszeiten einzuschränken, sensibilisiert Una Luz en tu Vida die Lehrerteams der Schulen dafür, dass es den Kinder ermöglicht wird, die Stiftung während ihrer Pausen am Morgen zu besuchen. Zusätzlich zur schulischen und pädagogischen Unterstützung entwickelt die Einrichtung ebenfalls einen unterstützenden psychologischen Dienst, um diesen Kindern eine lückenlose Hilfe zukommen zu lassen und die Schulschwierigkeiten über die noch persönlicheren familiären und anderen Schwierigkeiten anzugehen.

1. Mit SZ1 verknüpfte Aktivitäten:SZ1. Stärkung der Kompetenzen, der Fähigkeiten und des Potentials der Kinder und Jugendlichen des Bezirkes Quero, um ihre Autonomie voranzutreiben.
- Begleitung und therapeutische Betreuung von pflegebedürftigen Kindern und Jugendlichen
- Begleitung und Unterstüthung für Kindern und Heranwachsenden mit Behinderungen, um ihre soziale Integration zu begünstigen und ihnen die berufliche Integration zu erleichtern
- Schulische Unterstützung von Kindern mit Lernschwierigkeiten
- Schulische Begleitung von Kindern mit Benachteiligung, um ihnen eine klassische schulische Ausbildung zu ermöglichen

2. Mit SZ2 verknüpfte Aktivitäten: Sensibilisierung der gesamten Bevölkerung für die Gleichheit und Rechte pflegebedürftiger Menschen.
- Reflexion / Sensibilisierung durchgeführt auf informelle Art und Weise mit den Eltern, um die tagtägliche Begleitung ihres Kindes in der Pflegesituation zu verbessern
- Besuche in den Familien, um sie für das Thema der Behinderung zu sensibilisieren
- Ausbildung bezüglich der an die benachteiligten Kinder angepassten Pflegemaßnahmen, Sensibilisierung in der Gemeinde, Rechte der Personen mit Benachteiligung, etc.
- Ausbildung der Führungskräfte der Gemeinde über die Verteidigung der Rechte Behinderter

35 Kinder profitieren täglich von den Diensten der Stiftung. Die Besuche finden im Rahmen von schulfördernden Aktivitäten statt und erlauben eine gewisse medizinische und moralische Unterstützung (psychologische Unterstützung, Physiotherapie und Logopädie). Zusätzlich zu dieser regelmäßigen Aktivität gibt es von Zeit zu Zeit Besuche von Personen, die sich zu tiefen Preisen behandeln lassen. Der Verein Una Luz en tu Vida kümmert sich um Kinder, die an Zerebraler Lähmung, am Down-Syndrom, an Hör- und/ oder Sehschäden oder an bestimmten Arten eines Traumas leiden (Brüche usw.).
Die Empfänger der Behandlungen sind verschiedenen Alters, aber es sind vor allem Kinder und Jugendliche, die generell von den benachbarten Schulen oder aus dem Bezirk kommen.

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