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Melvin Jones

Wer sie sind

Im Mai 1995 wurde unter der Führung von Jorge Nunez Saavedra und Eliana Palma de Saavedra, offiziell das medizinisch-pädagogische Zentrum Melvin Jones inmitten der Stadt La Libertad, das in der Provinz Santa Elena im Südwesten von Ecuador liegt, besichtigt.

Die Wahrnehmung von Behinderungen war damals sehr negativ, jedes Kind mit einer körperlichen oder seelischen Behinderung litt unter dem moralischen und sozialen Stigma, das diese Situation begleitet. Die Familie nahm in der Regel die Schmerzen aus diesem Teufelskreis hin, und das Kind war isoliert und ohne Zugang zu Pflege oder guter Bildung.

Es wird bewusst gemacht, dass diese Auffassung der Behinderung im Bezug zu einem Missverständnis des letzteren steht. Die beteiligten Personen des Zentrums Melvin Jones haben deshalb beschlossen, Maßnahmen zu ergreifen, um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und vereinigen ein Maximum an Akteuren in ihrem Projekt (Eltern, Lehrer, Politiker, lokale Vereinigungen, usw.).

Um dies zu erreichen, hat das Zentrum Zusammenkünfte organisiert, um den Menschen, die direkt oder indirekt von Behinderung betroffen sind, einen klaren Überblick über Aktivitäten zur Umsetzung zu geben.  

Nach diesen Sitzungen hat das Zentrum Melvin Jones beschlossen, Unterstützung für Familien mit behinderten Kindern durch die Bereitstellung einer Reihe von Gemeinschaftsprojekten zu bieten, um das Kind in die Gesellschaft zu integrieren.

Melvin Jones bietet den Kindern dieser Familien, die in der Regel niedrige Einkommen haben, eine sichere Schulüberwachung und eine geeignete Berufsausbildung und auch die Erleichterung ihrer Integration in den Arbeitsmarkt

Parallel zu dieser inhaltlichen Arbeit realisieren die Gründer der Organisation, der Verwaltung und die Profis des Zentrums, täglich Sitzungen zur Sensibilisierung in verschiedenen Gremien der Zivilgesellschaft, so dass Menschen mit Behinderungen besser berücksichtigt und innerhalb von Unternehmen integriert werden.

Zahlreiche umgesetzte Aktionen in den Bereichen Bildung, berufliche Bildung und Betreuung haben zur Verbesserung des Wohlbefindens der Begünstigten beigetragen und lassen sie an Autonomie gewinnen.

Melvin Jones

Wir empfangen Personen mit Behinderung, welche meist aus Geringverdienerfamilien stammen, und geben ihnen die Chance, eine angepasste Ausbildung zu erwerben, Gesundheitsversorgung zu erhalten und von Trainingsangeboten für die Arbeitswelt zu profitieren.

Küste / Santa Elena
7;-2.232387452580107;-80.90901156249998
Gesundheit Ausbildung Soziale u. wirtschaftliche Entwicklung
Kindern Jugenlichen Jungen Erwachsenen Erwachsene
Humanitär

Neuigkeiten

Donnerstag, 23. November 2017


Mittwoch, 10. August 2016


Donnerstag, 28. Juli 2016


Donnerstag, 28. Juli 2016


Donnerstag, 11. Februar 2016


Mittwoch, 20. Januar 2016


Mittwoch, 13. Januar 2016


Montag, 17. August 2015


Montag, 17. August 2015


Montag, 17. August 2015


Sonntag, 19. Juli 2015


Freitag, 8. Mai 2015


Samstag, 17. Januar 2015


Samstag, 15. November 2014


Eine Führung für jede-n durch das erste Musuem Ecuadors für Paläontologie!

Montag, 27. Oktober 2014

 

 

Montag, 27. Oktober, einen guten Wochenstart hatten die Kinder und Jugendlichen des Ganzheitlichen Erziehungs-Zentrums Melvin Jones mit dem Besuch des paläontoligischen Museums der Universität auf der Halbinsel Santa Elena, begleitet von ihren Lehrern. Ihr Kommen stand im Rahmen des Besucherprogrammes, das auf Personen mit Behinderung ausgerichtet worden ist und von Studenten der Universität organisiert wurde. Dank dieses Programms luden die Studenten das Erziehungszentrum Melvin Jones zur Teilnahme ein. Die Kinder und Jugendlichen des Melvin Jones Zentrums konnten auf diese Weise kostenfrei an einer Museumsführung teilnehmen und von erklärenden Videos profitieren.

Eine weitere Neuigkeit, 7 Lehrer/innen konnten 6 wochenlang an einer Ausbildung der Universität Politécnica Salesiana zur Erlernung der Brailleschrift teilnehmen. Bis jetzt beherrschte nur ein einziger Lehrer des Zentrums die Blindenschrift. Wir erfreuen uns über diesen neuen Schritt !

Übersetzt von www.tradadev-global.org



Der Melvin Jones Center wirft sich in Schale um den internationalen Kindertag zu feiern.

Freitag, 31. Mai 2013

Auch wenn offiziell erst am 1. Juni gefeiert (in Ecuador), geschah dies in Melvin Jones Center, in La Libertad, schon etwas früher. Grund dafür ist, dass nach Juanita Chumo, der Leiterin, und ihrem Team, ein Tag allein nicht für alle geplanten Aktivitäten dieser Veranstaltung ausreichen würde.

So begannen die Feierlichkeiten schon am Donnerstag, dem 30., um 9 Uhr morgens. Und was für ein Start! Der Bürgermeister von La Libertad persönlich bat sich als Gastnehmer für 5 der Unterstützungempfänger, zu einem offiziellen Frühstück, an.

 

Die 5 Gäste wurden als Representanten  von jeder Art von Handicap gewählt, die beim Center behandelt werden: von  motorischen, visuellen und akustischen, bis zu psychologischen und mentalen Handicaps. Auch nutzten die 5 Gäste die Chance um über die Schwierigkeiten zu reden, mit denen sie im alltäglichen Leben zu kämpfen haben. Danach unternahmen sie eine geführte Tour durch die städtischen Räumlichkeiten.

Nach dem etwas seriösen Morgen, entließ man die 5 Representanten. Sie schloßen sich den anderen Unterstützungsempfängern und ihren Lehrern für einen relaxten Kino-nachmittag an. Aber selbst da war auch das Thema Bildung im Vordergrund; das Ziel der Aktivität war es, den jungen Leuten beizubringen Straßenschilder zu beachten, den Verkehrsegeln zufolgen und wie sie allgemein in der Öffentlichkeit zu interagieren haben.

Am folgendem Tag war das ganze Melvin Jones Team im Center anwesend. Schüler des Libertad Colleges, so wie auch Mitglieder des Lion Clubs und ein paar Journalisten kamen um am Event teilzuhaben. Zusammen mit den Schülern, deren Familien, Lehreren und anderen Gästen, waren es insgesamt fast 200 Menschen, die sich an diesem Nachmittag dort befanden. Und was für eine Feier es war! Zu Anfang gab es eine Presentation, mit Musik und Tanz, vorgetragen von einer benachbarten Schule, zusammen mit den Schülern der Melvin Jones. Darauf folgte ein mit Salsa- und Cumbia-musik inspirierter Tanzwettbewerb, an dem sich auch Lehrer und Eltern beteiligten.

Dann nahmen auch die Unterstützungsempfänger selbst daran teil, begleitet von ihren nicht-behinderten Freunden des Libertad Colleges, um daran zu erinnern, dass beim tanzen keinen Wert auf eine Behinderung gelegt wird. Zu diesem Zeitpunkt war der Musikrythmus nahezu ansteckend. So sehr, dass auch unsere Freunde der „Super“-Zeitschrift sich an einigen (steifen) Salsa Tanzschritten versuchten.

Man kann ohne einer Spur von Zweifel behaupten, dass diese zwei Tage im Gedanken derer verweilen werden, welche das Glück hatten dabei zu sein. Es waren zwei Tage der perfekten Gemeinschaft zwischen Jugendlichen und Erwachsenen, Eltern und Lehrern, Behinderten und Nicht-behinderten.

Den Gelehrten ist gut predigen.



Melvin Jones leitet ein workshop zur integrativen Erziehung in der Schule Cerezal Bellavista

Mittwoch, 22. Mai 2013

Die Schule Cerezal Bellavista ist eine landwirtschaftliche Versuchsschule. Sie empfängt etwa 170 Kinder, einige davon im Schülerwohnheim.

Sie wurde vor 3 Jahren eröffnet und ihr Erziehungsmodell baut auf dem der Zamorano-Universität in Honduras auf. In dieser Schule gilt das « learning by doing ».

So haben die Schüler nur morgens Unterricht ; Nachmittags verrichten sie landwirtschaftliche Tätigkeiten in kleinen Gruppen und unter Aufsicht eines Diplomlandwirts.

Nach der Besichtigung der Räumlichkeiten haben Juanita Chumo, Direktorin des Zentrums Melvin Jones, Mariela Ortega, Psychologin, und Rebecca Labrador, Freiwillige UODP, den Lehrkräften der Schule eine kleine Ausbildung zur integrativen Erziehung angeboten. Ziel dieser Ausbildung ist, den Lehrern einige Arbeitsreflexe mit an die Hand zu geben, die allen Kindern die Gleichberechtigung sichern soll, auch denjenigen, die an Behinderungen oder sonstigen Schwierigkeiten leiden.

Hier Rebeccas Bericht zu diesem Ausbildungstag:

« Wenngleich diese Schule derzeit keine behinderten Kinder empfängt, so ist ein Workshop zum Thema integrative Erziehung dennoch hilfreich. So werden die neuen Gebäude der Schule, die bis in zwei Monaten fertiggestellt sein sollen, nun mit einer Zufahrtsrampe ausgestattet. 

Die Lehrkräfte haben mit großem Interesse und viel Motivation am Workshop teilgenommen. Juanita Chumo hat ihnen einige Dokumente mitgegeben, mit denen sie die dargelegten Arbeitsmethoden vertiefen können. »

Es ist nicht das erste Mal, dass das Team von Melvin Jones eine solche Aktion unternimmt. Hunderte von Lehrkräften der Region Manabí haben bereits einen solchen Workshop mitgemacht. Melvin Jones ist ausserdem ein privilegierter Partner des ecuadorianischen Erziehungs- und Bildungsministeriums für die Verbreitung des integrativen Erziehungsmodells



Melvin Jones nimmt am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung teil

Montag, 3. Dezember 2012

Würde, Respekt und Anstand sind einige der Forderungen, die auf Plakaten zu lesen sind, als sich der Zug zur Eröffnung des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung in Bewegung setzt. Die vierzehn Vereine und ihre Schützlinge ziehen durch die Straßen von Santa Elena, in Begleitung einer Musikgruppe der Sekundarschule Eugenio Espejo, die zu ihrer Unterstützung hierhergekommen ist.

Als der Umzug beendet ist, versammeln sich alle Teilnehmenden rund um die große zentrale Bühne im Park Rocafuerte, wo den ganzen Vormittag lang künstlerische Darbietungen stattfinden. So präsentieren uns fünf hörbehinderte Mädchen, alles Internatsschülerinnen der Schule von Melvin Jones, ihre Tanzeinlage zu heißer und lebhafter Musik. Und doch können die meisten von ihnen nicht den mindesten Klang hören. Die Illusion ist perfekt, jeder Schritt ist im Rhythmus. Der Applaus von etwa hundertfünfzig Anwesenden zeigt, dass das Publikum diese Darbietung angemessen zu würdigen weiß.

Am Rande der Bühne befinden sich ebenfalls Stände, an denen die Organisationen diesmal auf die manuellen Fertigkeiten ihrer Schüler aufmerksam machen. Melvin Jones stellt hier verschiedene künstlerische Gegenstände aus wie dekorative Schachteln aus Pappmaché oder zahlreiche Leckerbissen, die ebenfalls von den Schützlingen des Vereins zubereitet wurden.

Das Schlusswort wird über Mikrofon von einem Mädchen gesprochen, das an einer Körperbehinderung leidet. „Auch wir können etwas erschaffen und Dinge gestalten, auch wir verdienen die ganze Aufmerksamkeit der Gesellschaft!“

Daran wird wohl kaum jemand Zweifel haben, wenn es dieses Hinweises überhaupt bedurfte.  



Ein Workshop für die Persönliche Entwicklung für Mütter von körperlich behinderten Kindern

Montag, 22. Oktober 2012

Der Grund für die Bildung dieses Workshops ist der Gesundheitszustand von Kindern, die von zerebrale Lähmung, und anderen dazugehörige Behinderungen, betroffen sind.

Der Workshop wurde mit zehn Müttern ausgetragen und hat sich darauf fokussiert deren Selbstwertgefühl zu erhöhen. Um das zu erreichen haben wir verschiedene Entspannungsmethoden geübt und uns Zeit genommen um unseren Gefühlen zuzuhören um darüber zu reflektieren wie das Leben mit unseren Kindern uns beeinflusst und wie es sich auf die Familie auswirkt.

Die Gruppe von Müttern, die das Zentrum für physikalische Therapien und Stimulation besuchen, sehen sich vielen Herausforderungen in ihrem täglichen Leben gegenüber, wie zum Beispiel die Gesundheit ihrer Kinder, wenig oder keine Unterstützung der Familien, unzureichende medizinische Behandlung und Schwierigkeiten sich mit ihrer Umgebung zu identifizieren. All diese Gründe führen zu schweren Bürden, die diese Frauen tragen.

Während des Workshops die Frauen brachten die immense Liebe zum Ausdruck, die sie dazu bringt weiter für ihre Kinder zu kämpfen; eine Liebe, die von einer höheren Quelle kommt, an die sich diese Frauen Tag für Tag richten. Diese Quelle ist Gott, der ihnen Stärke gibt weiter für den Prozess ihrer Kinder zu arbeiten. Der Workshop gab ihnen außerdem die Möglichkeit sich mit anderen Müttern auszutauschen, die ältere Kinder haben, und herauszufinden, dass sie ähnliche moralische Werte teilen, sowie Hoffnung, Geduld, Toleranz, Verantwortung, Freude und über allem Liebe.

Die Teilnehmer machten Poster, welche diese Werte darstellen, um sie mit ihren Familien zu teilen.

Im Moment, nehmen diese Mütter teil an verschiedenen Therapien und sind sehr viel offenere und ausdrucksfähig geworden. Außerdem sind sie entschlossen in der Zukunft zu weiteren Workshops zu kommen.



Ihr Bedarf

Hintergrundwissen

Gemeinnütziges Bildungszentrum des privaten Rechts mit einem sozialen oder öffentlichen Ziel, rechtlich begründet unter der Nummer 179 am 8. Mai 1995. Bildungsministerium

Das Melvin Jones Zentrum befindet sich in La Libertad, im Westen der Provinz Santa Elena. La Libertad ist eine Stadt im Südwesten Ecuadors und Hauptstadt des Kantons La Libertad. Sie liegt 110 Kilometer entfernt von Guayaquil, dem ökonomischen Zentrum des Landes. Als die Hauptstadt eines Kantons mit 95942 Einwohnern (der 2010 vom nationalen Statistik- und Zensusinstitut durchgeführten Volkszählung zufolge) ist La Libertad das ökonomische Zentrum der Umgebung, mit Arbeitsplätzen im Fischfang und in der Ölindustrie.

Jorge Núñez Saavedra, ehemaliger Präsident des Lions Club Salinas-Central, war sich der Tatsache bewusst, dass sich viele Familien mit Kindern mit Behinderung in einer gefährdeten Situation befinden, und beantragte die Einrichtung eines Unterstützungszentrums für diese Familien. Nach Billigung des Antrags wurden Kontakte mit der Landesbehörde des Bildungsministeriums in Guayas geknüpft, um die Aufmerksamkeit auf Probleme zu lenken, die in der Region in Zusammenhang mit Behinderungen bestehen.

Dies führte zur erstmaligen Durchführung einer Zählung aller Kinder mit Behinderungen in der Region. Diese Erhebung hatte auch zum Ziel, die Potenziale für ein System zu identifizieren, welches Betroffene unterstützen, die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf Probleme im Zusammenhang mit Behinderungen lenken und betroffene Eltern auf die Wichtigkeit, eine qualitativ hochwertige Ausbildung für ihre Kinder zu unterstützen, aufmerksam machen könnte.

1994 wurde die Notwendigkeit der Einführung eines Systems durch die Erhebung bestätigt. Es wurde beschlossen, dass solch eine einzurichtende Struktur ebenfalls Familien mit schwachem wirtschaftlichem Hintergrund unterstützen sollte.

Da die Wichtigkeit einer Unterstützung durch viele Stakeholder im Zusammenhang dieses Projekts erkannt wurde, wurden Besprechungen mit denjenigen Personengruppen organisiert, die direkt oder indirekt von Behinderungen beeinflusst sind, um einen klaren Eindruck von den durchzuführenden Aktivitäten zu bekommen.

Am 8. Mai 1995 wurde das Melvin Jones Zentrum offiziell als gemeinnützige Institution nach ecuadorianischem Recht unter der Schirmherrschaft des Bildungsministeriums etabliert. Durch die Anerkennung als rechtliche eingetragene Struktur wurde es nun möglich, Aktivitäten in Gang zu setzen und Kinder zu empfangen, was vorher aus rechtlichen Gründen nicht möglich gewesen war.
Die erste Aktivität fand bei einem Mitglied des Lions Club Salinas-Central statt, um Unterstützung für Kinder mit Gehörschädigungen vorzubereiten. Bald danach wurden unterstützende Arbeitskreise für Kinder mit Entwicklungsverzögerungen oder Lähmungen eingerichtet. Im Jahr 2000 wurde entscheiden, dass die Räumlichkeiten, die bis zu diesem Zeitpunkt dem Zentrum für seine Aktivitäten durch den Lions Club Salinas-Central zur Verfügung gestellt wurden, zu klein und beengt waren. Die Nichtregierungsorganisation beschäftigte sich bald mit einem Vorschlag, eine größere und ergonomische Einrichtung zu bauen, welche mehr Kinder empfangen könnte. Unter der Führung von Jorge Núñez Saavedra und Eliana Palma de Saavedra und der Stadtverwaltung von La Libertad und mit der finanziellen Hilfe der deutschen Nichtregierungsorganisation Guayas Ecuador Hilfe wurde das Bauprojekt durchgeführt. Die neue Einrichtung wurde am 20. Juli 2002 eröffnet und bietet den Kindern bis heute akademisches Coaching, gesundheitliche Dienstleistungen und Training, welches junge Erwachsene in den Beruf begleitet. 1995 wurden 28 Kinder im Zentrum versorgt. Heute empfängt Melvin Jones jeden Tag 177 Kinder, sowie gelegentliche Besucher. Das Zentrum lädt alle Eltern zur Beteiligung ein, um sie in den Ausbildungsprozess ihrer Kinder zu involvieren.
Die Struktur des Zentrums ist den Bedürfnissen der Besucher angepasst und diese und die Angebote des Zentrums werden kontinuierlich in Hinblick auf die Bedürfnisse der Kinder verbessert. Außerdem versucht das Zentrum seine Methodik in der Zivilgesellschaft zu verbreiten, besonders durch regelmäßige Trainingsangebote für Lehrer_innen an öffentlichen Schulen.

Barrio 28 de Mayo, Av 16, entre calles 13 y 14, La Libertad, Santa Elena, Ecuador

La Libertad

Rezeption: +593 (0)4 27 82 744
Juanita Chumo de Tamayo, Direktorin: + 593 (0)4 27 84 290 / + 593 (0)9 87 25 197
Eliana de Palma, Präsidentin : + 593 (0)4 27 83 969 / + 593 (0)9 34 50 236
Carmen Olives, Sekretärin: + 593 (0)4 27 74 117 / + 593 (0)9 41 70 925

melvinjones95@hotmail.com(Administration)
juanitachumogilces@hotmail.com(Direktorin)
carmeno705@hotmail.com(Sekretärin)
katyneira@hotmail.es(stellvertretende Sekretärin)

ceimelvinjones.org/

Facebook: www.facebook.com/profile.php?id=100001288150398

Die Gründungsmitglieder des Zentrums von 1995 sind zum heutigen Zeitpunkt noch immer präsent. Ihre entsprechenden Rollen haben sich nicht großartig verändert, bis auf die Tatsache, dass sie sich derzeit auf ihre sehr kompetenten Mitarbeiter_innen verlassen können, was zur guten Funktionalität des Zentrums beiträgt. Das Team ist engagiert und steht hinter dem Zentrum und seinen Zielen. Es ist aufgeschlossen gegenüber jeder Hilfe von außen, welche es bei der Entwicklung neuer Aktivitäten unterstützen könnte.

Einen Beitrag zum Wohlbefinden und der Selbstständigkeit von Personen mit Behinderungen leisten.

SG1. Den Zugang zu Bildung für Kinder mit Behinderungen fördern.

SG2. Die Lebensqualität und den Gesundheitszustand von Kindern mit Behinderungen verbessern.

SG3. Die Selbstständigkeit von Menschen mit Behinderungen verbessern.

SG4. Die Integration in die Arbeitswelt der jugendlichen Besucher_innen des Zentrums vereinfachen.

SG5. Andere Kinder mit Behinderungen, die nicht vom Zentrum versorgt werden, über die Wichtigkeit einer besonderen Förderung aufklären.

1. Versorgungszentrum für Kinder mit Behinderungen. Das Ziel ist, die Kinder mit einer Gesundheitspflege zu versorgen, die an ihre individuelle Situation angepasst ist. Hierbei involviert ist ein Fachteam mit verschiedenen Fähigkeiten, um eine möglichst umfassende Begleitung anzubieten und um das Wohlbefinden jedes Kindes zu steigern. Das Melvin Jones Zentrum entwickelt Aktivitäten, die sich an den Bedürfnissen des Kindes und seiner/ihrer Familie orientieren, um das Wohlbefinden des Kindes langfristig zu steigern. Melvin Jones versucht vor allem die Integration von Kindern mit Behinderungen zu fördern und die sozialen Nachteile, die die Kinder erfahren könnten, zu reduzieren. Dieses Projekt beruht auf der Idee, dass Kinder mit Behinderungen dieselbe soziale Integration erfahren können wie Kinder ohne Behinderung. Das Ziel besteht darin, sicherzustellen, dass Kinder mit Behinderungen und deren Familien einen aktiven Anteil an Entscheidungen haben, die sie betreffen, und dass sie in die Gesellschaft integriert sind.

2. Begleitung der Zentrumsbesucher_innen in die Arbeitswelt. Melvin Jones vertritt die Ansicht, dass die Akzeptanz von Andersartigkeit etwas ist, das in der Gesellschaftlich nicht selbstverständlich ist, und deshalb ist es wichtig daran zu arbeiten, die Aufmerksamkeit aller Akteure in der Zivilgesellschaft in Bezug auf das Phänomen Behinderung und seine Folgen zu erhöhen. Daneben bietet das Zentrum Workshops zur Berufsausbildung, um seinen Empfänger_innen dabei zu helfen, sich voll und ganz in die Gesellschaft zu integrieren und sich zu entwickeln. Das Zentrum versucht allen Erzieher_innen, Lehrer_innen, Angestellten und Eltern beizubringen, dass es sehr wichtig ist, das Kind bei seiner Integration in die Arbeitswelt zu unterstützen. Dieser Prozess besteht aus drei Phasen: Orientierung, Training und Integration. Jede Phase wird als ein notwendiges Element für die Vorbereitung auf die nachfolgende Phase betrachtet.

3. Zugang zur Selbstständigkeit für behinderte Kinder. Die Organisation organisiert verschiedene Workshops um die Integration und den Zugang zur Selbstständigkeit für Kinder und junge Erwachsene zu erleichtern. Diese Workshops beschäftigen sich mit Aspekten des täglichen Lebens in der Form von einfachen und routinemäßigen Aufgaben (Kochen, Hausarbeit, Einkaufen, ...). Davon ausgehend, dass viele externe Faktoren den Grad der Selbstständigkeit einer Person mit Behinderung (körperlich und nicht-körperlich) beeinflussen, versuchen die Mitarbeiter_innen des Zentrums, jedes Kind so häufig wie möglich mit Situationen des täglichen Lebens zu konfrontieren.

4. Workshops für die Bewusstseinsschulung der Zivilgesellschaft. Das Zentrum organisierte Workshops für Lehrer_innen der öffentlichen Schulen in der Provinz Santa Elena, um die Integration von Kindern mit Behinderungen in den Klassenzimmern zu verbessern. Eltern behinderter Kinder können auch von Trainingsangeboten profitieren. In Zusammenarbeit mit dem Fachteam entwickeln sie angemessene Programme und einen personalisierten Ausbildungsplan für jedes Kind. Die Organisation möchte die Aufmerksamkeit in der gesamten Gesellschaft erhöhen, und zwar durch Aufmerksamkeits- und Unterstützungsworkshops, damit das Phänomen der Behinderung mehr akzeptiert und berücksichtigt wird.

1. Aktivitäten in Zusammenhang mit SG1 (Den Zugang zu Bildung für Kinder mit Behinderungen fördern):
 Angebot von Kursen, die an die Behinderung jedes Kindes, das das Zentrum besucht, angepasst sind
 Angebot von Kursen für Schüler_innen mit Gehörschädigungen
 Angebot von Computertraining

2. Aktivitäten in Zusammenhang mit SG2 (Die Lebensqualität und den Gesundheitszustand von Kindern mit Behinderungen verbessern):
 Physiotherapiesitzungen, die zum Ziel haben, die physischen Funktionen jedes Individuums abzuschätzen, wiederherzustellen und zu erhalten (Paraffin Ausstattung, Schrittmacher, Barren, heiße und kalte Kompressen, Wärmestrahlung); Audiometrie
 Beratungen, die Kinder mit Lernbehinderungen dazu ermutigen, ihre Fähigkeit zu lernen zu maximieren und dies auf Probleme des täglichen Lebens zu übertragen
 Sprachtherapiesitzungen, um körperliche Beeinträchtigungen, sowie Rede, Stimme, die gesprochene und geschriebene Sprache und Kommunikation zu behandeln

3. Aktivitäten in Zusammenhang mit SG3 (Die Selbstständigkeit von Menschen mit Behinderungen verbessern):
 Verhaltenstherapiesitzungen. Diese Aktivität dient dazu, Situationen des Alltags nachzustellen (Ausflüge, Teilnahme an Events (sportlich, kulturell, ...), persönliche Hygiene, Koch-Workshops,...)
 berufsbezogene Therapiesitzungen, die in einem Umfeld durchgeführt werden, in dem Besucher_innen des Zentrums lernen, verschiedene Aufgaben zu erfüllen

4. Aktivitäten in Zusammenhang mit SG4 (Die Integration in die Arbeitswelt der jugendlichen Besucher_innen des Zentrums vereinfachen.)
 Arbeit mit Stoffen
 Basteln (Papiermaché, Stoffpuppen, ...)
 Back- Workshop
 Training für ästhetische Berufe (Friseur, Maniküre).

5. Aktivitäten in Zusammenhang mit SS5 (Andere Kinder mit Behinderungen, die nicht vom Zentrum versorgt werden, über die Wichtigkeit einer besonderen Förderung aufklären):
 Angebot von Beratung und Training für Lehrer_innen öffentlicher Schulen, um angemessene Ausbildungsinstrumente und angepasste Räumlichkeiten zu etablieren
 bewusstseinsfördernde Beratung für Eltern in Bezug auf die Notwendigkeit für inklusive Ausbildung für Kinder, die besonderer Förderung bedürfen

Direkt beeinflusste Bevölkerung:
177 Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Alter von1 bis 45 profitieren von den Aktivitäten, die vom Melvin Jones Zentrum entwickelt werden. Der soziale und geographische Hintergrund der Kinder und Jugendlichen, die die Schule besuchen, ist sehr unterschiedlich. Das Zentrum ist das einzige seiner Art in der Gemeinde La Libertad und manche Familien, die weit entfernt wohnen, zögern dennoch nicht, lange Wege für das Wohl ihrer Kinder zurückzulegen. Alle können sich anmelden, unabhängig von ihrem Alter und ihrer wirtschaftlichen Situation. Eine finanzielle Beteiligung, auch symbolischer Art, wird jedoch von allen Familien verlangt, damit sie vollständig in das Ausbildungsprojekt ihrer Kinder, welches vom Melvin Jones Zentrum unternommen wird, involviert sind.


Indirekt beeinflusste Bevölkerung:
Von den Maßnahmen von Melvin Jones profitieren auch die Eltern von Schulkindern durch Trainingsworkshops, Beratung oder Hausbesuche durch die Mitarbeiter_innen des Melvin Jones Zentrums oder assoziierte Mitarbeiter_innen. Es wurden keine Studien durchgeführt, um den Einfluss des Zentrums auf die Gesellschaft zu untersuchen und die beeinflusste Bevölkerung ist schwer zu identifizieren. Treffen inner- und außerhalb der Einrichtung, Trainings für Lehrer_innen der benachbarten Schulen und Events innerhalb der Einrichtung können eine große Anzahl Menschen erreichen, ohne dass man eine genaue Zahl vorweisen kann. Schließlich sind auch noch diejenigen zu nennen, die zwar kein direktes Training erfahren, aber auf die behandelten Probleme durch Radiowerbung, Poster, Flyer des Zentrums und durch ihre Teilnahme an Runden-Tisch- Veranstaltungen aufmerksam gemacht werden.

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