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Las Marias

Wer sie sind

Las Marias

Unterstützt Frauen und Familien, Opfer von interfamiliärer Gewalt und organisiert aktive Schutzmaßnahmen.

Die Anden / Azuay
8;-2.921936;-78.77284199999997
Gesundheit Ausbildung Soziale u. wirtschaftliche Entwicklung
Kindern Jugenlichen Jungen Erwachsenen Erwachsene Senioren
Humanitär

Neuigkeiten

Mittwoch, 8. März 2017


Freitag, 13. Januar 2017


Dienstag, 22. März 2016


Donnerstag, 17. März 2016


Mittwoch, 9. März 2016


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Montag, 15. Februar 2016


Mittwoch, 10. Februar 2016


Freitag, 4. Dezember 2015


Donnerstag, 3. Dezember 2015


Freitag, 27. November 2015


Dienstag, 10. November 2015


Dienstag, 10. November 2015


Dienstag, 10. November 2015


Montag, 20. Juli 2015


Donnerstag, 26. März 2015


Samstag, 7. März 2015


Die Jugendlichen von Gualaceo mobilisieren sich gemeinsam mit Las Marias gegen Gewalt gegen Frauen!

Dienstag, 25. November 2014

Dank des Aufrufs durch Las Marias und der Unterstützung der Dienststelle für Soziale Arbeit der Stadt und den Ministerien für Justiz, Bildung und Gesundheit, füllten sich die Straßen von Gualaceo am 25. November mit SchülerInnen, die kamen, um für ein gewaltfreies Leben für Frauen zu demonstrieren.

Die drei Parks der Stadt wurden ebenfalls von den Jugendlichen einbezogen, die hier ihre Arbeiten zum Thema Gewalt gegen Frauen präsentierten. Diese Arbeiten hatten sie angefertigt, nachdem Las Marias in ihre Klasse gekommen war. Die komplette Stadt wurde orange, Farbe der Kampagne gegen Gewalt gegen Frauen. Die AnwohnerInnen waren nach und nach zu der von Las Marias angeregten Mobilisierung dazu gestoßen.

Nachmittags traf sich in der Kleinstadt Paute eine Gruppe von rund dreißig Frauen in den Räumlichkeiten von Las Marias, um gemeinsam über die Gewalt gegen Frauen nachzudenken und Spruchbänder zu gestalten, mit denen die AnwohnerInnen angesprochen werden sollen.

Dieser ganz dem Kampf gegen Gewalt gegenüber Frauen gewidmete Tag reflektiert die Arbeit, welche der Verein Las Marias alltäglich betreibt, insbesondere durch Sensibilisierungs-Workshops in Schulen der Region, für Frauen und für die breite Öffentlichkeit.

 

Übersetzt von Caroline Siewert



Las Marias feiert den Internationalen Frauentag!

Samstag, 8. März 2014

Zur Feier des Internationalen Frauentages hat der Gemeinderat für Frauen des Kantons Cuenca am Samstag, 8. März 2014 im Park Calderón ein Treffen für etwa zwanzig Institutionen und Vereine von Cuenca veranstaltet, die für die Rechte der Frauen und gegen sexuelle Gewalt kämpfen. Darunter auch der Verein Las Marias: In Begleitung von Studentinnen der Staatlichen Universität von Cuenca, die derzeit ein Praktikum im Verein absolvieren, hat sich das Team von Las Marias an dieser Feier beteiligt, die seit nunmehr 14 Jahren alljährlich organisiert wird.

Lokale und lateinamerikanische Tanz- und Musikdarbietungen zählten ebenso wie ein Bereich für künstlerisches Gestalten zu den Höhepunkten dieses bedeutenden Tages zur Sensibilisierung und Information der Bürger und Bürgerinnen von Cuenca und seiner Umgebung.

Übersetzt von Hannelore Guski



Las Marias leitet eine Gesprächsrunde zum Thema

Freitag, 8. März 2013

Der internationale Frauentag ist im Kalender von Las Marias immer ein wichtiges Datum. An diesem Freitag, 8. März 2013, wollte sich die Organisation  mit zwei Konferenzen an die Schüler von Paute und Gualaceo wenden. Ziel war es, die Schüler für die Themen Sexualität, Verhütung und Abtreibung empfänglich zu machen.

An die 90 Schüler waren anwesend, um diese Themen anzusprechen, die in Ecuador noch tabu sind. Las Marias hat Filme zu diesen Themen gezeigt und danach die Schüler zur Diskussion und zum Austausch animiert. Dem Team der Ärztin Janneth Avila lag es am Herzen, manche Gewissheiten und Vorurteile der Schüler zu den Themen Abtreibung und Verhütung zu hinterfragen und aus dem Weg zu räumen.

Dies ist eine große Herausforderung in einem Land wo die religiöse Moral noch dominiert und wo es "normal" ist, dass Mädchen mit 12 oder 13 Jahren schon Mutter werden. Diese Konferenzen werden natürlich nicht ausreichen, um die Geisteshaltung der Jugendlichen zu ändern, aber sie tragen dennoch entscheidend dazu bei: die Schüler haben sich aktiv mit dem Thema auseinandergesetzt und ihre Eindrücke und Ideen ausgetauscht - das ist schon ein entscheidender Fortschritt.  



28 MAI 2012 – INTERNATIONALER AKTIONSTAG ZUM WOHL DER FRAUEN IN GUALACEO

Sonntag, 1. Juli 2012

Das Zentrum “Las Marías” in Gualaceo, Ecuador, bietet Gewaltopfern Hilfe und Unterstützung. Frauen, Mädchen, Kinder und Jugendliche, die unter psychologischer, sexueller, physischer oder elterlicher Gewalt leiden, werden unterstützt - sei dies auf rechtlichem, sozialem und/oder psychologischem Niveau.                                                                                                        
Zusammen mit der städtischen Sozialhilfe, dem Kantonsrat für Kindheit und Jugend und der Gesundheitsstation Nummer 5 hat das Zentrum “Las Marías” am 28. Mai eine Veranstaltung zum Anlass des Internationalen Aktionstags zum Wohl der Frauen organisiert. Ziel der Veranstaltung war es, die Gemeinde von Gualaceo über das Thema Gesundheit, und insbesondere die Gesundheit und das Wohl der Frauen aufzuklären, und somit ein grundlegendes Sozialthema anzusprechen und Frauendiskriminierung zu vermindern.

Die Veranstaltung begann ab 10 Uhr morgens, und jede Organisation hatte zur Aufgabe, über verschiedene Gesundheitsthemen zu informieren.

Im Zelt des Zentrums “Las Marías” wurden folgende Themen angesprochen:

- Das Thema Gewalt innerhalb der Familie, wobei besonders betont wurde, dass es sich nicht (nur) um ein Privatproblem handelt, sondern auch starke Auswirkungen auf die Öffentlichkeit hat: auf unsere Kinder, unsere Nachbarn, unsere Einrichtungen, und dass es somit zu den öffentlichen Gesundheitsproblemen zählt.

- Gesundheit und Wohlgefühl; jeder Teilnehmer wurde nach seiner Auffassung vom Begriff Gesundheit befragt, und viele Teilnehmer (Männer wie Frauen) waren überrascht zu lernen, dass Gesundheit und Wohlgefühl nicht nur ein physisch/biologischer Zustand ist, sondern auch von sozialen, psychologischen und emotionalen Aspekten abhängt.

Dank der finanziellen Unterstützung der britischen Botschaft in Quito konnte “Las Marías” Info-Broschüren zum Thema 'sexuelle und reproduktive Gesundheit der Frau' fertigstellen und verteilen, sowie auch Frauenhemden mit dem starken Logo Meine Stimme, Meine Entscheidung, Mein Körper.                                                                                                                                             
Außerdem wurden alle Teilnehmer gebeten, ihre Hände in Farbe zu tauchen und mit ihrem Handabdruck auf einer großen Stoffleinwand von ihrer Teilnahme und Mobilisierung zu zeugen, was alle mit großer Freude taten.

Insgesamt haben an die 350 bis 400 Personen am "Gesundheitsfest" am Morgen teilgenommen: Männer wie Frauen, und auch Jugendliche und Kinder von mehreren Schulen in Gualaceo. 
Zum Ende der Veranstaltung haben wir eine menschliche Kette um den Zentralpark von Gualaceo herum gebildet, um das Interesse und die Sensibilisierung der Gemeinde von Gualaceo für die Veranstaltung zu veranschaulichen und zu symbolisieren. Wir haben es geschafft, den Kreis zu schließen, was von einer starken Mobilisierung und Teilnahme zeugt! 

 



8. März: Zu Ehren des internationalen Frauentags

Montag, 28. Mai 2012

Um den internationalen Frauentag zu würdigen, organisierte Las Marias eine Aktion beim Un­terstützungszentrum für ungefähr zwanzig Frauen, die derzeit vom Projekt profitieren.

Zu dem Tagesablauf gehörten vielfältige Aktivitäten, die dazu gedacht sind, den Frauen zu hel­fen, sich im Alltag und in ihren Beziehungen zu Männern ungezwungener zu fühlen.

Nach ihrer langen Anreise – die Mehrheit der Frauen lebt in isolierten ländlichen Gebieten – be­gann der Tag mit einem Blick zurück auf die Entstehung des Weltfrauentags. Die Frauen kon­nten sich dann durch ein Gruppenspiel und eine Frage- und Dis­kus­sionsrunde näher ken­nen­lernen. Verschiedenste Themen wurden dabei abgedeckt, zum Bei­spiel die Gründe für mangelnde Gleichbehandlung der Geschlechter, männlicher Chau­vi­nismus, die pa­tri­archalische Struktur der Gesellschaft, die Akzeptanz der Vorherrschaft der Män­ner sowohl von Seiten der Frauen als auch der Männer, männlicher Machtmissbrauch, und viele mehr. Anschließend folgte ein Rollenspiel. Das Ziel des Tages war, dass die Teil­nehmer verstehen, dass es keinen Grund gibt, Angst davor zu haben, um Hilfe zu bitten, wenn man sie braucht und eine Situation außer Kontrolle gerät. Jeder, vom kleinsten Kind bis zur mäch­tigsten Führungskraft, erlebt Momente des Selbstzweifels und der Unsicherheit.

Das Personal der Las Marias Stiftung konnte mit den Frauen, mit denen sie zusammen­ar­bei­ten, zusammenkommen und den besonderen Tag durch Fortbildung, Austausch und Ent­span­nung feiern. Durch die gemeinsam verbrachte Zeit knüpften die Frauen persönlichere Kon­tak­te, stärkten ihr Selbstvertrauen und profitierten von dem Programm, das ihnen zur Un­ter­stüt­zung angeboten wurde. Die Tatsache, dass viele sehr weit entfernt in den Dörfern leben ver­bun­den mit ihrer täglichen Arbeit hat zur Folge, dass ihnen normalerweise kaum Freizeit bleibt.

 

Um den internationalen Frauentag zu würdigen, organisierte Las Marias eine Aktion beim Un­terstützungszentrum für ungefähr zwanzig Frauen, die derzeit vom Projekt profitieren.

Zu dem Tagesablauf gehörten vielfältige Aktivitäten, die dazu gedacht sind, den Frauen zu hel­fen, sich im Alltag und in ihren Beziehungen zu Männern ungezwungener zu fühlen.

Nach ihrer langen Anreise – die Mehrheit der Frauen lebt in isolierten ländlichen Gebieten – be­gann der Tag mit einem Blick zurück auf die Entstehung des Weltfrauentags. Die Frauen kon­nten sich dann durch ein Gruppenspiel und eine Frage- und Dis­kus­sionsrunde näher ken­nen­lernen. Verschiedenste Themen wurden dabei abgedeckt, zum Bei­spiel die Gründe für mangelnde Gleichbehandlung der Geschlechter, männlicher Chau­vi­nismus, die pa­tri­archalische Struktur der Gesellschaft, die Akzeptanz der Vorherrschaft der Män­ner sowohl von Seiten der Frauen als auch der Männer, männlicher Machtmissbrauch, und viele mehr. Anschließend folgte ein Rollenspiel. Das Ziel des Tages war, dass die Teil­nehmer verstehen, dass es keinen Grund gibt, Angst davor zu haben, um Hilfe zu bitten, wenn man sie braucht und eine Situation außer Kontrolle gerät. Jeder, vom kleinsten Kind bis zur mäch­tigsten Führungskraft, erlebt Momente des Selbstzweifels und der Unsicherheit.

Das Personal der Las Marias Stiftung konnte mit den Frauen, mit denen sie zusammen­ar­bei­ten, zusammenkommen und den besonderen Tag durch Fortbildung, Austausch und Ent­span­nung feiern. Durch die gemeinsam verbrachte Zeit knüpften die Frauen persönlichere Kon­tak­te, stärkten ihr Selbstvertrauen und profitierten von dem Programm, das ihnen zur Un­ter­stüt­zung angeboten wurde. Die Tatsache, dass viele sehr weit entfernt in den Dörfern leben ver­bun­den mit ihrer täglichen Arbeit hat zur Folge, dass ihnen normalerweise kaum Freizeit bleibt.



Ihr Bedarf

Hintergrundwissen

Gemeinnütziger Verein – Abkommen Nr.109 des Ministeriums für Soziale und Wirtschaftliche Integration vom 12. September 2005 Ministerium für Soziale und Wirtschaftliche Integration (MIES)

Die Stiftung befindet sich in Gualaceo, einer Region 36 km nordöstlich von Cuenca. Es ist die zweitgrößte Region in der Provinz Azuay. Gualaceo ist ein kleines, zauberhaftes Bergdorf, gelegen in einem Tal am Ufer des Flusses Gualaceo.

Die Einheimischen wollen die Ursprünglichkeit ihrer Kultur bewahren, was man an ihrer traditionellen Kleidung erkennt.
Das Dorf, das auch als „Garten von Azuay“ bekannt ist, ist durch ein subtropisches Klima begünstigt. Es ist eine fruchtbare und ertragreiche Region: zahlreiche Gemüsesorten und Hülsenfrüchte werden angebaut, auch zum Export bestimmte Blumen.

Gualaceo ist in der Region auch für seine örtliche Industrie bekannt: Die Produktion von Schuhen.

Das Zentrum „Las Marias“ entstand 2001 dank einer Initiative der Ecuadorianischen NGO
„Dienste zur Alternativen Entwicklung des Südens“ (Servicios para un Desarollo Alternativo del Sur) in Zusammenarbeit mit dem Pfarrer von Gualaceo, der Kooperative Tejemujeres und der Menschenrechtskommission.

2005 erhielt es die Rechtsform einer Organisation.

Seit 2006 ist die Arbeit des Vereins von öffentlichen Einrichtungen und der Allgemeinheit weithin anerkannt worden, wodurch sich Kooperationsvereinbarungen ergeben haben, die die Fortsetzung seiner Arbeit ermöglichen.

2012 wurde sein zweites Büro des Vereins in Paute eröffnet, und 2013 wurde ein Büro on Cuenca aufgebaut.

Benigno Vásquez y Héroes del 41, GUALACEO-AZUAY

GUALACEO

Gesetzlicher Vertreter des Zentrums: Marco Ávila (593) 984822979
Verwaltungskoordinator: Carlos Paredes (593) 990169327

lasmariasg@yahoo.com

Die Gründerin des Vereins, Janneth Ávila, ist verantwortlich für die technische Koordination des Zentrums und des Teams. Sie trainiert regelmäßig ihr Team, dessen Fachkräfte auf verschiedenen Gebieten spezialisiert sind, um für die Opfer hochwertige Hilfe und Unterstützung sicherzustellen.

Förderung der Ausübung des Rechts auf ein gewaltfreies Leben besonders von Frauen, Kindern und Jugendlichen durch die Schaffung neuer, auf die Gleichstellung der Geschlechter gegründeter Beziehungsformen und Achtung der Menschenrechte.

1: Bereitstellung von hochwertiger professioneller Betreuung und Unterstützung von Familien, die unter häuslicher Gewalt leiden, in Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Einrichtungen, die dem Netzwerk Gewalt angehören.

2: Beobachtung und Untersuchung von Situationen häuslicher Gewalt und von Angriffen gegen Frauen in ihrer Umgebung.

3: Förderung einer gewaltfreien Kultur (Maßnahmen, Verbreitung, Sensibilisierung).

4: Förderung der Mitarbeit der Bürger und Überprüfung der Umsetzung der staatlichen Politik durch die Arbeit des Netzwerks auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene.

1. Umfassende fachliche Betreuung für Personen, die Gewalt ausgesetzt sind

Das Zentrum zur Unterstützung von Frauen und Familien „Las Marias“ gehört dem Nationalen Netzwerk der Zentren zur Betreuung von Gewaltopfern in Ecuador an und
befolgt ein Betreuungsmodell, das 2010 in gemeinsamer Arbeit entwickelt wurde.

Das Betreuungsmodell sieht vor:
-Betreuung als Gesetz
-Ethisches Vorgehen des Fachpersonals
-Schutz der Integrität und Achtung der Rechte von Frauen

„Las Marias“ hat folgende Prinzipien bei der Betreuung: Qualitativ hochwertige Dienstleistung, Vorbeugung (Verminderung von Risiken und Gefährdungen), Teilhabe, Schutz und Sicherheit, Vertraulichkeit und Verschwiegenheit.

Die Betreuung beginnt mit einem Begrüßungstreffen, bei dem die allgemeine Lage der Person und das Ausmaß ihrer Gefährdung festgestellt wird, um die geeigneten Betreuungsmaßnahmen ergreifen zu können.

In Notfällen bekommt eine Person, die Gewalt erlitten hat, psychologische Betreuung, medizinische Behandlung und sofortige soziale und/oder rechtliche Intervention.

Liegt keine Notsituation vor, erhält die Person individuelle Betreuung von der zuständigen Abteilung und umfassende, unter Umständen die Koordination verschiedener Einrichtungen erfordernde Betreuung.

Das interdisziplinäre Team führt weitere Maßnahmen durch und nimmt zusätzlich Kontakte auf, um „...Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit, emotionale Erholung, persönliche und psychologische Entwicklung, die zur Überwindung der durch gewalttätige Situationen verursachten Schäden beitragen“ zu garantieren und den Vorgang abzuschließen.


2. Studien und Forschung

Da es eines der Ziele ist, die Situation häuslicher Gewalt und Angriffe gegen Frauen in ihrer Umgebung zu beobachten und zu untersuchen, hat das Zentrum für die Unterstützung von Frauen „Las Marias“ 2006 eine Zusammenarbeit mit der Universität von Cuenca, besonders mit der Forschungsabteilung (DIUC) begonnen.

So wurde 2006 der Projektteil Konzepte, Aktionen und Praktiken häuslicher Gewalt in den Regionen von Cuenca und Gualaceo formuliert, und im November 2009 wurden sieben Kooperationsvereinbarungen mit der Universität Cuenca zur Durchführung folgender Forschungsprojekte getroffen:

„Frauenmord als tödlicher Ausdruck von Gewalt gegen Frauen“ (Veranschlagt 16.608,00 $. Bericht am 19. September 2012 genehmigt).
Zwei Artikel veröffentlicht
* in der „Zeitschrift Maskana: „Frauenmord, der tödliche Ausdruck von Gewalt gegen Frauen“dspace.ucuenca.edu.ec/bitstream/123456789/5407/1/MASKANA %203202.pdf
* in der Zeitschrift für die Medizinische Fakultät der Universität (Nr.2): „Frauenmord: eine dunkle Realität.“
www.ucuenca.edu.ec/ojs/index.php/medicina/issue/archive
www.ucuenca.edu.ec/ojs/index.php/medicina/article/view/42

„ Maßnahmen gegen Bluthochdruck durch den Betreuungsdienst im Gesundheitsbereich 2: Miraflores, Provinz Azuay“ (Veranschlagt 20.160,00 $. Bericht am 6. März
2012 angenommen.)

„Schulische Leistungen und ihr Zusammenhang mit den familiären Verhältnissen von Kindern, die Schulzentren besuchen, für die Laufbahnpraxis von Sozialarbeit und Familienfürsorge der Universität Cuenca“ (Veranschlagt 20.844,00. Bericht am 6.März 2012 angenommen.)

„Pflanzenmykologie und ihre toxigene Wirkung auf industriell erzeugten Reis, den die
Bevölkerung von Azuay mit Sicherheit konsumiert“ (Veranschlagt 2.976 $. Bericht am 30. Juli 2012 angenommen.)

„Vergleichende Studie über verändertes aktives Management und aktives Management von Geburt an bei schwangeren Frauen im Vicente Corral Moscoso Hospital der Stadt Cuenca“(Veranschlagt 14.280 $. Bericht am 31. Oktober 2011 angenommen.)

„Untersuchung der von traditionellen Hebammen praktizierten aufrechten Geburt und
Ermittlung von Schutzmaßnahmen und Risiken. Region Cuenca“(Veranschlagt 4.296 $.
Bericht am 31. Oktober 2011 angenommen.)

„Vergleich zwischen dem PCR mit Urea Test und der Histologie von Infektionen mit dem Helicobacter Pylori bei Patienten mit Dyspepsie. Vicente Corral Moscoso Hospital“(Veranschlagt 8.988,00 $. Bericht angenommen am 27. Februar 2013).

Diese sieben Projekte wurden von der Akademischen Verwaltung im Auftrag der DIUC gebilligt.

Über diese Projekte hinaus hat das Zentrum zur Unterstützung von Frauen „Las Marias“ an dem Forschungsprojekt „Merkmale des Betreuungssystems für Opfer von häuslicher Gewalt und sexuellem Missbrauch in Azuay 2013“ teilgenommen, das vom Programmprojekt Menschliche Sexualität – VLIR – der Universität Cuenca durchgeführt wurde.

Dank dieser Zusammenarbeit mit der Universität Cuenca gilt „Las Marias“ seit 2011 als Ort, an dem Studierende im Bachelor- und Master-Studiengang der Medizinischen Fakultät der Universität Cuenca Forschung betreiben können.
-Master-Arbeit über Gesundheitsforschung
-Forschungsarbeiten zur Krankenpflege
-Medizinische Forschungsarbeiten


Bestärkt durch diese Zusammenarbeit mit der Universität Cuenca, ist das Zentrum zur Unterstützung von Frauen „Las Marias“ dabei, mit anderen Organisationen und Universitäten zusammenzuarbeiten.

Seit 2013 besteht eine interinstitutionelle Kooperation auf dem Gebiet der Forschung mit dem Netzwerk für hochqualifizierte wissenschaftliche Forschung GRAAL (Forschungsgruppe für Amerika und Lateinamerika), das Büros in fünfzehn lateinamerikanischen Universitäten und Forschungszentren hat. Im selben Jahr wurde das „Las Marias“ Zentrum in GRAAL-Ecuador eingegliedert.

Ziel dieser Kooperation ist es, stringente methodologische Unterstützung zu leisten für die Durchführung von Forschungsprogrammen und Trainingskursen sowie für die Entwicklung interinstitutioneller und multidisziplinärer Forschung.

Das Zentrum zur Unterstützung von Frauen „Las Marias“ fungiert als Leitung von GRAAL-Ecuador (das der Zentraluniversität von Ecuador, der Nationalen Universität von Loja und der Internationalen Universität von Ecuador sowie dem kommunalen Gesundheitssekretariat im Stadtbezirk Quito angehört) und bekommt laufend Forschungs- und Trainingsprojekte.

Das Angebot des Netzwerks kann online eingesehen werden: graal.uab.cat/

Die Begünstigten des Zentrums sind hauptsächlich Frauen, Kinder und Jugendliche: die Beschuldiger sind zwischen 15 und 90 Jahren alt, die Opfer zwischen einem Monat und 90 Jahren und die Angreifer zwischen 15 und 80 Jahren.

Das Zentrum betreut hauptsächlich Personen mit geringem Einkommen, mit Schwierigkeiten, Zugang zu Diensten für körperliche oder geistige Gesundheit sowie zu Rechtshilfe zu finden, die notwendig ist, um die Gewalt, der sie ausgeliefert sind, zu beenden.

Die Dienste von „Las Marias“ richten sich an die Einwohner von Gualaceo (acht Pfarrgemeinden) und an die benachbarten Regionen Paute, Chordeleg, Sigsig und Cuenca.

Im Laufe des Jahres 2013 wurden 1658 Opfer betreut:
-67 % der betreuten Personen waren weiblich, von Neugeborenen bis 85 Jahre alt
-33 % der Betreuten waren männlich, Kinder oder Jugendliche.
-97 % der Fälle hatten männliche Angreifer:
--in 55,5 % der Fälle war der Angreifer der Vater;
--in 39,6 % der Fälle war der Angreifer der Partner;
--in 89 % der Fälle handelte es sich um physische, psychische oder das Vermögen
betreffende Gewalt (sexuelle Gewalt machte 11 % der Fälle aus).

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