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Creando Futuro

Wer sie sind

Angesichts der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Krisen, denen die Bevölkerung von Ecuador augesetzt ist, gründete eine Gruppe von Sozialarbeitern im Januar 2006 den Verein Creando Futuro.

Die Arbeit des Vereins begann damit, mithilfe des Friedenscorps und der Stiftung FUNDECOL ein Lager aufzubauen, das es etwa 60 Teilnehmern ermöglichte, verschiedene Arbeiten und handwerkliche Tätigkeiten zu erproben und Kleinstbetriebe zu starten. Nach dem Lager wurden kleine Teilnehmergruppen gebildet, jede mit dem Projekt eines Kleinstbetriebs. Creando Furuto half bei der Realiserung.  

Die Stiftung ist heute in drei Projekten engagiert:

- Beendigung von Kinderarbeit und Betteln im Kanton Muisne, Atacames und ihren Gemeinden

-Umfassende Betreuung von Kindern im Kinderentwicklungszentrumm(CIBV) von Sua

-Betreuung von Menschen mit Behinderungen im Kanton Muisne, Atacames und den Gemeinden in ihrem Umfeld

Creando Futuro

Der Verein fördert und unterstützt die Entwicklung von Kleinstunternehmen, die von Hausfrauen, jungen Behinderten und Bauern getragen werden, die in ländlichen Gebieten leben.

Küste / Esmeraldas
5;0.605726;-80.01715899999999
Ausbildung Soziale u. wirtschaftliche Entwicklung
Kindern Jugenlichen Jungen Erwachsenen Erwachsene Senioren
Humanitär

Neuigkeiten

Dienstag, 31. Oktober 2017


Freitag, 9. Juni 2017


Montag, 13. März 2017


Dienstag, 7. März 2017


Mittwoch, 15. Februar 2017


Mittwoch, 27. Juli 2016


Montag, 27. Juni 2016


Montag, 27. Juni 2016


Dienstag, 23. Februar 2016


Mittwoch, 10. Februar 2016


Mittwoch, 10. Februar 2016


Mittwoch, 10. Februar 2016


Donnerstag, 12. November 2015


Montag, 9. November 2015


Dienstag, 13. Oktober 2015


Mittwoch, 8. Juli 2015


Junge Menschen für ein gerechteres Ecuador stärken!

Samstag, 13. Juni 2015

In Ecuador, wo 22,5 % der Bevölkerung mit weniger als 80 Dollar leben, haben arme Jungen, Mädchen und Jugendliche geringe Chancen, Karriere zu machen. Viele haben keinen Zugang zu höherer Bildung und die meisten besuchen nie eine Universität. Zudem ist Ecuador eines der Länder in Südamerika mit der höchsten Anzahl von Teenager- Schwangerschaften. Eine von fünf Frauen im Alter von 15 bis 19 Jahren ist bereits Mutter, eine von zwanzig ist Mutter im Alter zwischen 12 und 14. In den letzten 10 Jahren hat dieses Phänomen um 2,3 % zugenommen. In vielen Fällen ist eine frühe Schwangerschaft ein Grund dafür, die Schule zu verlassen.

Um diesen Trends entgegenzuwirken und um einen besseren Zugang zu höherer (Schul-)Bildung für Kinder und Jugendliche aus den armen Stadtteilen, in denen „Creando Futuro“ arbeitet, zu fördern, werden regelmäßig Informations- und Bewusstseinscamps organsiert.

Dieses Wochenende wurden 25 Teenager und „Preteens“ aus dem Gebiet Cabo San Francisco zu einem Zwei-Tages-Camp an der Küste eingeladen. In dieser idyllischen Umgebung konnten sie sich mit Schlüsselthemen auseinandersetzen, um ihr Selbstbewusstsein sowie ihr Bewusstsein für ihre eigenen Rechte zu stärken: Bürgerbeteiligung, Führung und Gemeinschaft.

Die Teilnehmenden wurden außerdem über andere für ihr Alter wichtige Themen informiert, welche während des Wochenendes zentral waren: Sexualität, Respekt und Abhängigkeiten/ Süchte. So konnten sie etwas über die Entwicklung des menschlichen Körpers, die Auswirkungen von Sex und Sexualität, Verhütungsmethoden, den notwendigen gegenseitigen Respekt und Selbstachtung lernen und sich über diese Themen austauschen und diese diskutieren.

Einige lächelten verlegen, es gab viel Gelächter, aber auch Aufmerksamkeit und Ehrlichkeit! Hoffentlich wird diese Veranstaltung ihre zukünftigen Entscheidungen unterstützen!

 



Freitag, 22. Mai 2015


Sensibilisierung der Angehörigen von Personen mit Behinderung : ein erster Schritt!

Donnerstag, 21. Mai 2015

In Ecuador wandelt sich das Schicksal der Menschen mit Behinderung. Seit der Vizepräsidentschaft von Lenin Moreno, selbst mit Behinderung, hat sich die Lage geändert. Das Recht der Menschen mit Behinderung auf Zugang zu Bildung, zum Gesundheitswesen, zur Kultur und zu öffentlichen Plätzen zu denselben Bedingungen und mit derselben Mühelosigkeit wie für Menschen ohne Behinderung ist anerkannt und gefördert und die öffentliche Politik hat sich dahingehend orientiert, diesen Zugang zu erleichtern und verbessern. Außerdem wird eine Hilfe in Höhe von monatlich 240 $ an Menschen geleistet, die in Armut leben und mit einer Behinderung, die vom Gesundheitsministerium als stark beeinträchtigend eingestuft wird.

Doch trotz dieser Fortschritte bleibt die Situation der Menschen, die unter einer Behinderung leiden, alarmierend. Eine große Mehrheit von ihnen erhält keinen Zugang zu grundlegender Bildung und die Wahrnehmung der Behinderung in der Gesellschaft schränkt sehr ein. Scham, Angst und Spott begleiten oft diese bereits schwere Bürde für die Betroffenen und ihre Familien. Zahlreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung werden ohne Aktivitäten in das familiäre Heim verbannt, leiden unter intrafamiliärer Gewalt oder Überbehütung und haben es so noch schwerer, eine Selbständigkeit zu erreichen. Im physischen Bereich bestehen ebenfalls zahlreiche Risiken wegen der mangelnden Bewegung: wundgelegene Stellen, Knochenverformungen, etc.

Maria Cellamare, italienische Physiotherapeutin, arbeitet seit drei Monaten als Freiwillige bei „Creando Futuro“ und hat zahlreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung begleitet. Auch wenn die Physiotherapie Erleichterung verschafft, kann sie oft nicht die Verletzungen und körperlichen Schäden heilen, die seit vielen Jahren bestehen. Denn ihre Patienten müssen alltäglich stimuliert werden und sich bewegen.

Um an diesem Problem mit den Familien zu arbeiten, hält Maria ihre Beratungsstunden in Anwesenheit eines Angehörigen ab und hat mit ihren Kollegen einen ersten Sensibilisierungsworkshop zum Thema der Notwendigkeit von Bewegung organisiert, um aus den Angehörigen Verbündete der Gesundheit der Personen mit Behinderung zu machen.

Rund zwanzig Personen haben an dem Workshop in Muisne teilgenommen, ebenso in Cabo und Chamanga, wo Maria ebenfalls Familien besucht hat. Nach einigen technischen Erklärungen gab sie eine praktische Vorführung von im Alltag nützlichen Übungen, damit die Teilnehmer sie sich aneignen können.

Jetzt verlangen die Familien die Präsenz eines Physiotherapeuten in der Schule, die Kinder und Jugendliche mit Behinderung aufnimmt. Denn Maria kehrt bald nach Frankreich zurück und die Stiftung kann aktuell keinen Physiotherapeuten einstellen. Zu diesem Zweck organisieren sie sich… Wünschen wir ihnen viel Erfolg bei dieser zivilen Bewegung! 

Traduit par Caroline Siewert



Alle vereint für den Zugang zu Kultur und Freizeitaktivitäten in Chamanga!

Donnerstag, 7. Mai 2015

Chamanga ist ein kleines Küstendorf, an der Grenze zwischen den Provinzen Manabi und Esmeraldas. Dünn besiedelt, ist es ein Dorf in dem dennoch zahlreiche ecuadorianische Kulturen vertreten sind, da Montubios, Serranos, Personen afrikanischer Herkunft und Personen des indigenen Chachi Volkes hier zusammenleben. Es ist auch ein sehr armes Dorf, welches von den öffentlichen Diensten vernachlässigt wird und in dem sozioökonomische Probleme wie Arbeitslosigkeit, Kinderarbeit, Alkoholismus und Frühschwangerschaften verstärkt vorkommen.

Trotz dieser Schwierigkeiten, hat sich eine Gruppe von dreißig Personen (aus Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und älteren Personen bestehend) seit einigen Monaten aktiviert, um einen Traum zu verwirklichen: ein Haus zu errichten, das allen offen steht, in dem jeder seine Freizeit verbringen kann, um zu tanzen, zu malen, zu zeichnen, Theater zu spielen, Kurzfilme zu machen, Selbstvertrauen zu gewinnen, Leidenschaften mit anderen zu teilen und tolle Momente mit Freunden, Familie und der Gemeinschaft zu verbringen.


Mit der Unterstützung von Creando Futuro (Hilforganisation: eine Zukunft schaffen), mieten sie ein Haus in Chamanga und haben bereits zahlreiche Aktivitäten im Angebot! Die Kinder und Jugendlichen tanzen Marimba (traditioneller Tanz afrikanischer Herkunft), lernen traditionelle Tänze aus der Sierra, spielen Theater und haben auch bereits einen Kurzfilm zur Sensibilisierung für den Kampf gegen Viehdiebstahl produziert! Für die Zukunft möchten sie Näh- und Töpferkurse anbieten, einen Kurzfilm über Frühschwangerschaften produzieren und viele weitere Projekte realisieren, die während ihrer Versammlungen kreativ entstehen!


Um dies zu ermöglichen, um die nötigen Geräte und Kostüme für ihre Tanzaufführungen und auch alles Nötige, um das Haus, welches sie nutzen wieder instand zu bringen zu beschaffen, versuchen sie Mittel zu sammeln. Sie haben „Empanadas“ verkauft, ein Bingo organisiert…Aber sie möchten gerne mehr erreichen! Wenn sie diese Gruppe gerne unterstützen möchten, können sie spenden, indem sie oben rechts auf „Spenden“ klicken, die Spende geht direkt an Creando Futuro, um sie zu unterstützen.

Allerdings wird die Gruppe in der Zwischenzeit nicht untätig rumsitzen! Sie haben Creando Futuro gebeten, sie zu unterstützen, damit sie an einer Weiterbildung über Finanzbeschaffung und Selbstfinanzierung teilnehmen können. Deswegen hat Creando Futuro Perrine, einer freiwilligen Projektleiterin von Une Option de Plus, vorgeschlagen, sie zu begleiten.


Anfang Mai, bot Perrine also den 25 Leuten, die zu dieser Gelegenheit zusammentrafen eine Weiterbildung an, über die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten eines Projektes, über Ratschläge zur effizienten Kontrolle bei der Einreichung von Projektvorschlägen, über die Präsentierung eines vorläufigen Budgets und wie man ein solches erstellt, desweiteren über Vorschläge dazu wie man ein Projekt aufschreibt und eine Finanzierungsmappe verfasst. Anschließend, nach dieser bedeutenden Präsentierungsphase, konnten die Teilnehmer in Gruppenarbeit anfangen, das Budget des Projektes auszuarbeiten.

Perrine wird weiterhin diese hypermotivierte Gemeinschaft begleiten, um gemeinsam ein Projekt zu verfassen und Finanzierungsmittel aufzutun.

Bei Une Option de Plus, freuen wir uns über die Dynamik der Gemeinschaft in Chamanga, den Synergien mit Creando Futuro und mit Perrine, und wünschen diesem tollen Projekt des Kulturhauses in Chamanga weiterhin viel Erfolg!


 



Ein schönes und erfolgreiches Arbeitsjahr für Creando Futuro!

Freitag, 26. Dezember 2014

Am 26. Dezember 2014 hat die Stiftung Creando Futuro Bilanz von ihrem erfolgreichen Jahr gezogen. Mit einem Budget von fast 300 000 $ und über 30 Mitarbeitern, die über zwei Regionen verteilt sind, hat die Organisation gute Arbeit geleistet und zahlreiche Erfolge zu vermelden!

Im Rahmen ihrer Generalversammlung konnte die Stiftung auf die erbrachten Leistungen des vergangenen Jahres zurückblicken und diese mit Partnern, Mitgliedern und sämtlichen Mitarbeitern teilen. Alle drei Teams (Das Zentrum für Kleinkinder, die Betreuung von Menschen mit Behinderung und das Projekt zur Auslöschung von Kinderarbeit) hatten je eine Powerpoint-Präsentation zusammengestellt, die von einem Team-Vertreter vorgestellt und erklärt wurde. Mit Hilfe dieser Präsentationen konnten die unternommenen Aktionen und deren Ergebnisse aufgeführt werden, aber auch die Fehler und Rückschläge diskutiert, und die daraus geschlossenen Schlüsse und Erfahrungen angesprochen werden.

Unter den zu verzeichnenden Erfolgen freut sich die Stiftung insbesondere, über 20 Kinder von der Kindesarbeit weggeholt und innerhalb einiger Monate wieder eingeschult zu haben, und über 30 Personen behilflich gewesen zu sein, um ihre Staatsangehörigkeit zu bekommen. Tatsächlich gibt es viele Ecuadorianer, die keinen rechtlichen Status haben, da sie nie deklariert wurden. Um aber Zugang zur Staatshilfe zu bekommen, müssen sie jedoch unbedingt gemeldet sein. Und zu guter Letzt konnte die Stiftung 22 Kinder in ihrem Kleinkindzentrum aufnehmen, die im kommenden Herbst gesund, geimpft und wohlgenährt in den Kindergarten eingeschult werden können!

Für 2015 plant die Stiftung, insbesondere tätigkeitsfördernde Aktionen zu unternehmen und bei der Gründung von Mikro-Unternehmen behilflich zu sein, um gegen die Kindesarbeit anzukämpfen und die sozio-professionnelle Integration von Menschen mit Behinderung zu fördern.

Zur Feier des Tages und um den Kontakt zwischen den Mitarbeitern zu verstärken, wurde die Generalversammlung mit einem gemeinsamen Essen und Karaoke abgeschlossen ! 

Übersetzt von Nadja Graf



In der Canton von Muisne, erstellt Creando Futuro eine Kampagne gegen Kinderarbeit!

Mittwoch, 8. Oktober 2014

In Ecuador, zeigt der National Statistik Institute dass, 15% der Kinder unter 10 Jahren arbeite. Nach 10 Jahren, ansteigen die Prozentsätze sehr schnell. Diese Kinder und Jugendliche sind Schuhputzer, Fischer, Bauer, Moto Taxis Treiber, Kaugummi Verkäufer, und so weiter. Die Meisten dieser Kinder betteln, wenn der Tag schlecht ist.

Es ist natürlich für diese Kinder, die Eltern zu helfen, wie in Frankreich vor einigen Jahren. In der populären Medien, ist es auch üblich dass, die Frau zu Haus bleibt. In vielen Familien bleiben die Mütter nach Hause. Sie kochen oder machen Objekte, die die Kinder dann verkaufen.

In diesem Jahr, hat das Ecuador Ministerium für wirtschaftliche und soziale Eingliederung ein großes Programm gestartet, um Kinderarbeit vor 2016 zu beseitigen.

In der Muisne‘s Canton ist diese ehrgeizige Politik als einer Sensibilisierungsarbeit definiert, der von vierzig Sozialarbeiter auf der Muisne‘s Insel, in der Atacames Bereich, im Bereich der Sua, und in der Chamanga geführt wird.

Diese Sozialarbeitern Teams arbeiten täglichen mit Familien und anbieten alternatives Einkommen, um die Kinder von der Arbeit zu befreien. So in Atacames schlägt Creando Futuro vor, Ausbildung für das Mikro-Unternehmertum und für Erwachsene. Es ist nämlich nicht genug, nur der Kinderarbeit zu verbieten. Es ist notwendig, Familien zu begleiten, um die Einkommen von Kinder zu ersetzen, mit anderen wirtschaftlichen Aktivitäten.

Gestern, den. 8 Oktober 2014 hat die Werbekampagne offiziell auf Muisne und Atacames gestartet. Die mobilisiert Familien, Kommunen und Sozialarbeiter führte eine Marsch in den beiden Städten mit den folgenden Meldungen: „Wir alle haben das Recht, unsere Kindheit zu genießen“, „Zusammen kämpfen wir gegen der Kinderarbeit und Bettelei“. Dann stellt das Team von Creando Futuro die Werbekampagne und ihre Ziele vor. Schließlich gab es Freizeitaktivitäten mit Sketche, die Situationen von Kinderarbeit darstellt. Das Humor hat dazu Familien geholfen, die Meldungen zu verstanden! 

Übersetzt von Marion Schneider



Ein Sonntag für meine Familie

Sonntag, 17. November 2013

Der täglichen Routine entfliehen und in einer anderen Umgebung neue Begegnungen und Entdeckungen zu machen, das war der Anspruch an die Veranstaltung am 17. November in Chamanga in der Provinz Esmeralda. Im Grünen bei strahlendem Sonnenschein konnten Eltern und Kinder mal an einen ganz anderen Tag genießen: nichts musste erledigt werden, es gab keine Aufgaben, es ging nur ums Zusammensein.

 

Nach einer Vorstellung der Mitglieder von Creando Futuro wurde das Programm des Tages bekanntgegeben: Spiele, Essen, Gewinnspiele und eine Verlosung. Wer würde die Kuh gewinnen?

Über den ganzen Tag fanden Fussballspiele zwischen einer Vielzahl von Teams statt, groß und klein nahm teil und alle hatten großen Spaß daran. Die jüngsten Kinder durften an verschiedenen Workshops teilnehmen: malen, zeichnen, hula-Hoop und Sackhüpfen. Viele nutzten auch die kleinen Boote für einen Ausflug. Und alle blieben trocken! Zum Schluss haben alle 200 Teilnehmer zusammen gegessen, was das Creando Futuro Freiwilligenteam zuvor vorbereitet hatte.

Ein Sonntag für meine Familie“ fand auch am 24. November in Muisne statt, wo es ebenso großen Anklang bei den Teilnehmern fand.

 Übersetzt von Aline Höfer



Creando Futuro organisiert eine Ärztebrigade in Muisne und Chamanga

Freitag, 13. September 2013

Creando Futuro verliert keine Zeit!  Jüngst in einem Projekt zur Unterstützung behinderter Menschen engagiert, hat der Verein entschieden konkrete Hilfe zu leisten indem er 4 Spezialisten aus Quito kommen lassen hat.

Neurologe, Genetiker, Kinderarzt, Dermatologe und Anämiespezialist haben 220 Kinder und Jugendliche in Chamanga und 80 in Muisne zur Sprechstunde empfangen.

Creanda Futuro hat sich als Ziel gesetzt die bereits existierenden Diagnosen zu verbessern und u.a. den Grad der Invalidität der einzelnen Patienten zu bestimmen. Dadurch wird eine effiziente und angepasste medizinische möglich.

In Muisne fand die Sprechstunde in der Hellen-Keller-Schule statt (wo auch schon das Sommerlager stattgefunden hatte). In Chamanga hat die Familie Acevedo ihr Haus zur Verfügung gestellt und bat den Ärzten sogar etwas zu essen und zu trinken an. Das Projekt wurde zudem von der örtlichen Sozialversicherung unterstützt, welche eine Krankenschwester und einen Arzt sowie die nötige Ausstattung zur Verfügung stellte.

Das langfristige Ziel des Vereins ist es, zu jeder Diagnose die nötige medizinische Versorgung anzubieten.

Übersetzt von Cécile Massé



Ihr Bedarf

Hintergrundwissen

Private gemeinnützige Organisation, Bewilligung N° 0072 des Ministeriums für das soziale Gemeinwohl aus 2006 Ministerium für das soziale Gemeinwohl

Muisne, an der Küste westlich der Provinz Esmeralda im Nordwesten Ecuadors gelegen, ist eine Arbeiterstadt. Sie wird getrennt durch ein Delta, das die letzten geschützten Mongroven bewässert, die die Abholzung und den Bau von camaroneras (auf Krabbenfischerei spezialisierter Industriezweig) überlebt haben. An der Küste erstreckt sich ein langer, mit hohen Palmen bestandener menschenleerer Strand.
Der Verein hat seinen Sitz in der Stadt Muisne. Der Einflussbereich seiner Arbeit ist landesweit, doch ist er ausschließlich im Kanton Muisne tätig und seit 2011 im Kanton Atacames.

Diese Kantone wurden bei den staatlichen Interventionsplänen nicht berücksichtigt, sie sind gekennzeichnet von Armut und einem Mangel an Arbeitsmöglichkeiten für die Bevölkerung. Die Familien haben durchschnittlich fünf Kinder, was das Armutsniveau noch erhöht und die Kinder zum Arbeiten zwingt. Darüber hinaus hat der Kanton eine abnorm hohe Rate an Behinderten, und es existieren keinerlei Strukturen, um diesen Menschen Hilfe zu leisten.
Da jeder bestrebt ist zu tun, was er oder sie kann, um zu überleben, geht außerdem jedes Gespür für die Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit verloren.

Um gegen diese Probleme anzukämpfen, gründete eine Gruppe von Idealisten und Menschen, die mit sozialen, ökonomischen und politischen Krisen vertraut sind, die Stiftung Creando Futuro mit dem Ziel, die Lebensqualität der am meisten gefährdeten Individuen zu verbessern.

Die Stiftung Creando Futuro will eine effiziente und wirksame Alternative anbieten, um konkrete Probleme wie Schulschwänzen, Misshandlung von Kindern, Kinderarbeit und die Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung zu lösen.

Angesichts der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Krisen, denen die Bevölkerung von Ecuador augesetzt ist, gründete eine Gruppe von Sozialarbeitern im Januar 2006 den Verein Creando Futuro.

Die Arbeit des Vereins begann damit, mithilfe des Friedenscorps und der Stiftung FUNDECOL ein Lager aufzubauen, das es etwa 60 Teilnehmern ermöglichte, verschiedene Arbeiten und handwerkliche Tätigkeiten zu erproben und Kleinstbetriebe zu starten. Nach dem Lager wurden kleine Teilnehmergruppen gebildet, jede mit dem Projekt eines Kleinstbetriebs. Creando Furuto half bei der Realiserung.

Die Stiftung ist heute in drei Projekten engagiert:
- Beendigung von Kinderarbeit und Betteln im Kanton Muisne, Atacames und ihren Gemeinden
- Umfassende Betreuung von Kindern im Kinderentwicklungszentrumm(CIBV) von Sua
- Betreuung von Menschen mit Behinderungen im Kanton Muisne, Atacames und den Gemeinden in ihrem Umfeld

Barrio América Calle 5 de agosto y Eloy Alfaro

Muisne

Maricledis Cagua: (00 593) / 099 75 22 791
oder (00593)/(0) 6969 13 59 (zu Hause)
Porfirio Chila Arizala: (00 593) / (0) 595 02 39 00

creandofuturomuisne@yahoo.com

Die Stiftung wird von einer Gruppe ehrenamtlicher Mitglieder aus Muisne am Leben erhalten. Viele arbeiten oder haben im INFA (Institut für Kinder und Familien) als „Gemeindeentwickler“ gearbeitet. Heute arbeiten mehr als 30 Personen in der Stiftung.

Verbesserung der Lebensbedingungen von Familien im Kanton Muisne auf verschiedenen Gebieten: Bildung, Kultur, ökölogischer Tourismus, handwerkliche Herstellungsverfahren, Sport

1.) Zu Ziel 1: Menschen mit Behinderungen mit individueller Betreuung versorgen und sie bei ihren geschäftlichen Angelegenheiten unterstützen

2.) Zu Ziel 2: Die Kinderarbeit in den Kantonen Muisne, Atacames, Sua und Chamanga beseitigen

3.) Zu Ziel 3: Raum und Möglichkeiten schaffen für eine vollständige, auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmte Entwicklung

4.) Zu Ziel 4: Raum schaffen für Momente der Geselligkeit und des gegenseitigen Austauschs von Familien

1.) Aktivitäten zu Ziel 1:
Acht ausgebildete Sozialarbeiter versorgen 200 Menschen mit Behinderungen im Kanton Muisne: administrative, medizinische und psychologische Betreuung.

2.) Aktivitäten zu Ziel 2:
Dreiundzwanzig Fachkräfte betreuen mehr als 400 Familien mit Kindern, die Kinderarbeit verrichten. Sie haben die Kinder und Erwachsenen zur Erholung motiviert während sie die Familien für das Problem sensibilisierten.

3.) Aktivitäten zu Ziel 3:


•  Im Nuevo Amanecer Kindergarten in Sua werden 40 Kindern im Alter unter 7 Monaten bis zu drei Jahren von 7.30 bis 16.30 Uhr aufgenommen und verpflegt. Mußestunden und leichtes Lernen sind vorgesehen.

4.) Aktivitäten zu Ziel 4:


•  „Ein Sonntag für meine Familie“ zur Integration und individuellen Förderung, zur Motivation, zum Sport und zur Erholung für Familien, damit sie Momente des Glücks miteinander teilen und sich mit Menschen aus anderen Orten austauschen können. Er findet dreimal im Jahr statt, unter Beteiligung von 200 Personen aus verschiedenen Bereichen.



•  „Schule für Eltern“: Arbeitsgruppen zur Erhöhung der Selbstachtung, zu Fragen der Behinderung, zur Motivierung, zur Verletzung von Rechten, zur Misshandlung von Kindern und Frauen, Aktivitäten mit dem Ziel, in Gesprächen die Ideen und die sozialen, wirtschaftlichen und psychologischen Bedürfnisse der Familien aufzuspüren.

„Bestandsaufnahme in der Gemeinde“: Unterstützung bei der eigenverantwortlichen Verteilung von Materialien, die Familien in ihrem Haushalt brauchen, etwa Kleidung, Betten, Laken, Schuhe, Nahrungsmittel, Arznei, medizinische Versorgung, Betreuung bei Behinderung, versäumte Eintragung im Zivilstandsamt usw.

Betreut werden 200 Personen mit Behinderungen, 525 Kinder und Erwachsene im Programm zur Beseitigung von Kinderarbeit, 40 Kinder werden im Kinderentwicklungszentrum (CIBV) in Sua von Creando Futuro betreut.

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