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Unser Netzwerk in Aktion

Unser Netzwerk in Aktion

May 2015

Ein Freiwilligen Wochenende mit vielen Rückblicken!

VASE-France Volontaires Equateur und Une Option de Plus haben am letzten Maiwochenende ihr erstes "Volontär Weekend" durchgeführt. Zur Freude der beiden Organisationen war es ein Erlebnis vielen Gesprächen und Lehren! 

Das Wochenende hat am Freitagabend mit der Ankunft der TeilnehmerInnen im Centre de Formation Chrétien de Baños, wo der Ablauf bekannt gegeben wurde, in einem idealen Rahmen angefangen: friedlich, natürlich und farbenfroh. In einer erste Integrationsaktivität nach dem Essen konnte man sich etwas besser kennenlernen und... Sein Gedächtnis trainieren! 

Am Samstag dann standen vielerlei Ateliers auf dem Plan, die die Volontäre nutzen konnten, um ihre Reflexionen der Volontariatserfahrungen in Ecuador und der Begleitung, die Une Option de Plus und VASE-France Volontaire Equateur ermöglicht, zu vertiefen.

Von diesem ersten Tag konnten die Volontäre eine Analyse aus verschiedenen Aspekten erheben: ihre Erfahrungen in Ecuador, die von Ihnen während dem Volontariat erlangten Kompetenzen, Handlungsvorschläge in Bezug auf die Problematik der lokalen ecuadorianischen Verbände aber auch Ratschläge und Atteste, die zukünftigen Volontären weitergegeben werden. 

Am Sonntagmittag in einem letzten - jedoch nicht weniger bereicherndem und konstruktivem - Atelier konnten sich die Volontäre in kleinen Gruppen austauschen über die Nachhaltigkeit und Auswirkungen der Volontariatsmission für die Verbindungen, die sie führen, und die Gemeindeansässigen, sozusagen die umsetzenden Strukturen der Begleitung für die Volontariatskandidaten mit den lokalen Vereinigungen wie VASE-France Volontaites Equateur und Une Option de Plus oder die umgesetzte Begleitung durch die Bürostrukturen (der Großteil davon waren lokale Vereinigungen).

In diesen Gruppen entstanden eine Vielzahl an Debatten und Ideen, die konkrete Vorschläge brachten, was es für VASE-France Volontaites Equatuer und Une Option de Plus in den nächsten Monaten weiter zu tun gibt: eine Zusammenstellung von Volontären für finanzielle Hilfe in den Gemeinden, ein praktisches Handbuch für Volontäre verfassen, ein Handbuch für die lokalen Vereinen und Formationen für die Verbesserung ihrer Begleitung der Volontäre verfassen, ein Volontariatszertifikat und die Nachverfolgung der geleisteten Volontariatsarbeit. 

Wir danken allen VolontärInnen, die einen großen Beitrag für die beiden Organisationen geleistet haben, herzlichst für die Teilnahme an diesem Weekend! Bis zum nächsten Treffen! 

Übersetzt von Franziska Horber


April 2015

Gemeinsam lernen: Funsiba bietet eine Lehrwerkstatt zu Clave de Sur! 

In den letzten Jahren nutze Funsiba Musik als ein Werkzeug, um die Unabhängigkeit und das Wohlbefinden der Bewohner zu fördern. Michael, ein Freiwilliger musikalisch-Therapeuten durch eine weitere Option engagiert, unterstützt die Stiftung seit Januar.

Michael bietet zu die Bewohner Einzel- und Gruppentherapien, durch Zuhören und Musikproduktion, um ihr Wohlbefinden zu verbessern und dazu beitragen, ihre Verhaltenstherapie Ziele. Seine theoretischen Kenntnisse und praktischen Erfahrungen der Musiktherapie erlaubt es ihm, einen strukturierteren Ansatz zur Musiktherapie innerhalb der Stiftung zu entwickeln.Für Clave De Sur, die Musikunterricht für Kinder, Jugendliche und Erwachsene von Guasmo Sur (Viertel von Guayaquil) bietet, die Anwesenheit von Michael war eine Gelegenheit!

In ihrer täglichen Arbeit, sehen die Lehrer von Clave de Sur jeden Tag, wie die Schwierigkeiten ihrer Schüler haben Einfluss auf das Lernen Musik. Als Sie Michael traf, haben sie schnell angeboten, einen Workshop zu trainieren um die Grundlagen der Musiktherapie zu lernen.

Dies führte zu einer schöner Skill-Sharing-Event am Samstag, 25. April. Michael gab eine Einführung zu Musiktherapie zu elf Mitglieder von Clave de Sur. Sieben Mitglieder der Funsiba Mitarbeiter, die mehr über Musiktherapie wissen wollten, nahm teil auch. Mit einem Experiment der Musiktherapie von den Teilnehmern, präsentierte Michael die theoretischen Grundlagen und vorschlägt einen Moment des Austauschs zu zeigen, wie Musiktherapie kann jeder Teilnehmer in seiner täglichen Praxis zu helfen.

Die Teilnehmer verlassen zufrieden und Michael sagte, er sei sehr zufrieden mit seiner ersten Erfahrung als Trainer! Une Option de Plus freut sich, die Entwicklung dieser Art von Austausch zu sehen und spontan stößt innerhalb des Netzwerks. Wir glauben, dass jede Organisation erhält, seine Kenntnisse und Fragen mit anderen Organisationen zu teilen.

Übersetzt von Marion Schneider

April 2015

 

Die perfekte Art einen Urlaub zu verbringen: die vierte Show auf der Konzerttour von Clave de Sur


Im Rahmen der Konzerttour von Clave de Sur zu verschiedenen NGOs des Netzwerkes von Une Option de Plus fand am 3. Und 4. April ein sehr angenehmer Austausch zwischen Clave de Sur und Creando Futuro im Kanton Muisne statt.

Nach einer neunstündigen Busfahrt und einer fünfminütigen Bootsfahrt kamen die Kinder und Jugendlichen von Clave de Sur am Freitagmorgen auf der Insel Muisne an. Dort wurden sie von den Mitgliedern der Stiftung Creando Futuro willkommen geheißen. Nachdem sie sich in einem extra zur Verfügung gestellten Haus in der Gegend von Santa Rosa eingerichtet und ein Frühstück genossen hatten, welches typisch für die ecuadorianische Küste ist (ein köstliches bolón und eine Tasse Kaffee), begannen die Kinder und Jugendlichen von Clave de Sur mit ihrem Musikworkshop für die Kinder von Creando Futuro, welche aus unterschiedlichen Teilen der Insel stammen. Der Workshop startete mit einigen Spielen, welche vor allem Enthusiasmus kreieren sollten und als Eisbrecher dienten. Die nächste Aktivität bestand darin, Musikinstrumente (z.B. Tamburins, Claves oder Maracas) aus recycelten oder wiederverwendeten Materialien (Holzlöffel, Muschelschalen, Plastikflaschen…) herzustellen. Nach dem Mittagessen teilten die Jugendlichen von Clave de Sur ihr Wissen über Schlaginstrumente mit den einheimischen Kindern, um sie auf das Konzert vorzubereiten, welches am folgenden Abend in der Gegend von Santa Rosa stattfinden sollte. Der Rest des Nachmittags wurde der Entspannung und dem wunderschönen Strand von Muisne gewidmet.

Am Samstagvormittag veranstalteten die Jugendlichen von Clave de Sur den gleichen Workshop noch einmal für eine andere Gruppe von Kindern, welche eigens aus Chamanga angereist waren, einem entlegenen Dorf im Kanton Muisne. Drei Musiker aus dem Dorf begleiteten sie, wodurch die Jugendlichen von Clave de Sur in ihrem Projekt unterstützt wurden, benachteiligte Bevölkerungsgruppen durch Musik anzusprechen. Währenddessen veranstalteten andere Jugendliche von Clave de Sur eine „Minga“ (eine südamerikanische Tradition, gemeinnützige Arbeit zu verrichten) und säuberten den Santa Rosa Park und bereiteten ihn gleichzeitig für das abendliche Konzert vor. (Erwachsene nutzten den Nachmittag für ein Meeting zwischen den verschiedenen Repräsentanten der NGOs von Clave de Sur, Creando Futuro und Une Option de Plus und den Musikern aus Chamanga, um eine bisschen mehr voneinander zu erfahren und zukünftige Zusammenarbeit zu diskutieren.) Am Abend war es nach einer kurzen Probe der Kinder, die an den Workshops teilgenommen hatten, Zeit, mit dem Konzert zu beginnen! Clave de Sur und die Kinder, die am Training teilgenommen hatten, waren die ersten auf der Bühne. Dann waren einige der anderen eingeladenen Künstler an der Reihe: zuerst betrat Eric Lopez, ein einheimischer Musiker aus Chamanga, die Bühne, um ein wenig Bachata Musik für ein sich leicht mitreißen lassendes Publikum zu spielen. Danach spielte Nelson Zambrana aus der Provinz Esmereldas einige Lieder, bei denen die Zuschauer gerne mitsangen. Im Anschluss betrat die GAC Group mit einer auf Feuerspielen basierenden Performance die Bühne. Schließlich betraten Clave de Sur erneut die Bühne, um Cumbia und Salsa Musik für die Einheimischen zu spielen, zu welcher diese auch tanzen konnten.

Es war eine große Freude für uns, zu wissen, dass die Einwohner von Muisne von diesem Austausch zwischen Clave de Sur und Creando Futuro profitieren konnten!

 

February 2015

Der große Beginn des Projekts „Ausbildungszyklus”: die Schulung in Haushaltsführung am 7. und 8. Februar

Seit mehr als zwei Jahren haben die aufeinanderfolgenden Teams von „Une Option de Plus” das Projekt „Ausbildungszyklus” geplant. 2015 hat es endlich das Licht der Welt erblickt. Gerichtet an die Verantwortlichen von Vereinen hat es zum Ziel, zum institutionellen Ausbau der Mitgliedsvereine von „Une Option de Plus” beizutragen, damit sie besser gerüstet sind, um sich den zahlreichen Hindernissen zu stellen, welche ihre Aktionen erschweren. Das Projekt „Ausbildungszyklus” sieht eine Reihe von Schulungen zu fünf thematischen Bereichen vor, die von allen Mitgliedsvereinen des Netzwerks als problematisch eingestuft wurden: Haushaltsführung, Projektmanagement, Finanzierungssuche, Kommunikation und Personalmanagement.

Diese Schulungen werden von kompetenten Dozenten geführt, die „Une Option de Plus” sorgfältig ausgewählt hat. Sie verfolgen das Ziel, den Verantwortlichen der Vereine eine Möglichkeit zu bieten, sich neues Wissen anzueignen, mit dem sie ihre Vereine besser verwalten können. Anschließend wird in jedem Verein individuell weiterverfolgt, wie dieses neue Wissen und die neuen Methoden aus den Schulungen umgesetzt werden.

Vor diesem Hintergrund fand am 7. und 8. Februar dieses Jahres die erste Schulung des „Ausbildungszyklus“ zu dem Thema Haushaltsführung und Beitragsverwendung statt. Die Schulung wurde geführt von Amélie Teisserenc, Betriebsberaterin mit viel Erfahrung im Bereich der Entwicklungsplanung, und Maria de Lourdes Garcia, Buchhalterin bei „Une Option de Plus“. Die Schulung bot die Gelegenheit für die Verantwortlichen der Vereine, auf grundlegende Begriffe zurückzukommen – Was ist ein Haushaltsbudget? Wozu dient es? Wer ist an seiner Festsetzung beteiligt? Außerdem konnten methodologische Kompetenzen bezüglich der Festsetzung eines transparenten Haushalts erworben und pragmatischere Themen wie Buchhaltungs- und Steuerregelungen angesprochen werden, sowie deren Auswirkung auf die Haushaltsführung von Vereinen. Ausgerüstet mit diesem buchhalterischen und haushaltsrechtlichen Wissen erarbeiteten die Teilnehmer bei der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten diejenigen Kapitalgeber, die je nach ihrem Tätigkeitsbereich und ihren Verwaltungsmöglichkeiten am geeignetsten für sie sind.

Die Ausbilderinnen stützten sich auf Unterrichtsmethoden aus der Allgemeinbildung. Sie versuchten, die Kenntnisse und Erfahrungen jedes Teilnehmers zu nutzen und organisierten zahlreiche Aufgaben in kleinen Gruppen, die das in der Schulung erlernte Wissen praktisch anwenden sollten. Diese Art der Schulung, die zugänglich und pädagogisch ist, wurde einhellig von den Teilnehmern begrüßt. Zusätzlich waren mehrere informelle Momente vorgesehen, damit die Teilnehmer sich untereinander austauschen konnten. Aus zehn Vereinen des Netzwerks waren Verantwortliche zu dieser Schulung angereist, welche zweifellos zur Stärkung der Vereine beigetragen hat.

Wir bedanken uns herzlich bei dem französisch-ecuadorianischen Gymnasium „La Condamine“, welches uns unentgeltlich seine gemütliche und passende Anlage für diese erste Schulung zur Verfügung gestellt hat.

Wir bedanken uns ebenfalls bei den Teilnehmern für ihre Arbeit während dieses intensiven Wochenendes sowie für ihren guten Mut angesichts aller Bewährungsproben!

 Übersetzt von Caroline Siewert

December 2014

Was hat sich am 3. Dezember, Tag der Menschen mit Behinderung, in den Vereinen des Netzwerks abgespielt?

In Catamayo, das Psycho-pädagogische Zentrum hat zum ersten Mal Unterstützung von anderen Organisationen zur Koordinierung dieses Tages erhalten. Hinzugekommen sind der Bildungsminister, der Minister des Gesundheitswesens, der Minister zur wirtschaftlichen und sozialen Integration (MIES), die Stiftung Funcasol und die Abgeordneten des Gemeindeamts. Den ganzen Vormittag lang konnte die Menschenmenge im Kolosseum der Stadt die Vorstellungen der verschiedenen Gruppen von Menschen mit Behinderung bewundern. Letzte hatten für diesen Tag Tanz-, Musik- und Theateraufführungen einstudiert. Ebenfalls wurden Tanz- und “pinzas”-Wettbewerbe veranstaltet und jeder konnte von einem deliziösen Kuchen probieren. Die Rede der Verantwortlichen der Stiftung zur Integration von Menschen mit Behinderung in alle Bereiche der Gesellschaft, hat starkes Mitgefühl in den Herzen erklingen lassen. Sehen Sie hier das Video zu der Veranstaltung. 

In Esmeraldas, 100 Personen mit Behinderung, um die sich die Stiftung Creando Futuro kümmert, haben an der durch MIES organisierten Veranstaltung teilgenommen. Es gab mehrere Tanz-, Musik- und Theateraufführungen. Außerdem verteilte das Ministerium Schirmmützen und T-Shirts an alle versammelten Teilnehmer, die aus den verschiedenen Stiftungen der Provinz gekommen waren. 

In Zaruma hat Fpanjez an der Veranstaltung, die durch die Bezirksleitung des Ministeriums für Bildung in der weiterführenden Schule Sultana de El Oro organisiert wurde, teilgenommen. In der Stiftung hatten sich versammelt: Das spezialisierte Zentrum “13 April” und das behinderten Projekt Portovelo. Im Herzen der Veranstaltung fanden mehrere Aktivitäten statt, bei denen die anwesenden Menschen mit Behinderung ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen konnten. Es war ein schönes Fest, Symbol der Integration für Menschen mit Behinderung, ein Ziel für das sich die Stiftung Tag für Tag einsetzt.  

In La Libertad, das integrale Bildungszentrum Melvin Jones bot die ganze Woche über, vom 1. bis 5. Dezember, unter der Beteiligung des gesamten Teams, Schüler und Eltern, Aktivitäten an. Am 1. Dezember fand die Einweihungsfeier dieser intensiven Woche im Park Vicente Rocafuerte de Santa Elena statt: es wurden Videos zu den im Zentrum Melvin Jones durchgeführten Gruppenarbeiten vorgeführt, es gab eine Ausstellung zu den verschiedenen Arten von Behinderung und eine Diskussion über die möglichen Arten der Intervention angesichts einer Behinderung. Am 2. Dezember, wurde die Vorführung eines Kinofilms mit anschließender Debatte in der Schule des 18. August organisiert, an der ungefähr 250 Personen teilnahmen! Am 3. Dezember, fand die Veranstaltung im Einkaufszentrum Buenaventura Moreno statt. Die Schüler hatten ein Fest mit verschiedenen Aktivitäten vorbereitet: Tanz, Musik, artistische Darbietungen, Ausstellung ihrer Werke, etc. Am 4. Dezember, boten die Schüler einen Tag lang einen künstlerischen Malwettbewerb in dem Einkaufszentrum Paseo Shopping, unter dem Thema “eine Welt für alle” an. Am 5. Dezember ist die Woche mit der Beteiligung der Schüler des Melvi Jones Bildungszentrums auf den Sportplatz “Champion” von Salinas mit traditionellen Spielen zu Ende gegangen. Dabei waren Schüler mehrerer Schulen und die unterstützenden Gruppen zur Integration aus der Provinz. 

In Machala, ADESPORO hat sich an dem Tag der offenen Tür, organisiert durch MIES, beteiligt. Das war die Gelegenheit für die Stiftung ihre Arbeit der Öffentlichkeit vorzustellen. Die Veranstaltung zählte ca. 700 Besucher. Es handelte sich auch um einen Tag des Austausches mit anderen Organisationen der Stadt, die ebenfalls zu Gunsten von Menschen mit Behinderung arbeiten. Sie hatten auch von der Möglichkeit profitiert, um Näh-und Schreinerei-Workshops zu realisieren. 

 

In Guayaquil, wurden die Bewohner von Funsiba zu einer Veranstaltung, organisiert durch MIES, eingeladen. Die Musikgruppe von Funsiba, gewöhnt an Auftritte, hatte dem Publikum mehrere Lieder aus ihrem Repertoire vorgespielt. Anschließend konnten sie zu Salsa-Rhythmen, tanzen und einer der Bewohner konnte die Königin von Guayaquil mit seinen Tanz-Talenten überraschen!

 

December 2014

Das dritte Datum für Clave de Sur : Eine Musik Öffnung für die Kinder von San Vicente

Am Samstag 6. Dezember war es der große Tag für Futuro und Clave de Sur! Das dritte Datum für Clave de Sur nach San Vicente ist da!

Aus dem Bus um 5 Uhr morgens, die jungen Musiker der Clave de Sur ruhte in Unterkünfte von der Futuro Verein zur Verfügung gestellt. Sie wurden dann die Kinder von die Ludotheken treffen.

Nach einem appetitliche tigrillo (typisches Gericht von der Küste, Bananenmischung, Eier, Käse und Zwiebeln), sind die Guayaquil Musiker zum Centurion Ludotheke gegangen, wo warten mehr als 15 Energischen Kinder! Um die Schüchternheit zu brechen und eine Gruppendynamik zu starten, schlugen die Jungen Menschen zu den Kindern kleine Präsentation und Reflexe Spiele vor.

Dann war es Zeit um Musikinstrumente mit Kindern zu machen. Ausgestattet mit wiederverwertbaren Materialien und Anstrich, lehrte die Jungen Menschen von Guayaquil zu den Kindern, wie man Sticks mit Bambus und Muscheln machen, Maracas mit Flaschen und Reis, sowie panderetas (Perkussion) mit Holz und Kapseln! Jeder konnte sein Instrument zu personalisieren und nach seinem Wunsch zu malen.

Stolz auf Ihre Kreationen, haben dann die Kinder wiederholen, mit dem Jugend von Clave de Sur, die einigen rhythmischen Gründung zu die Kindern gelernt haben. Mit der Musik getrieben, spielten die Kinder unerbittliche Percussion bis Mahlzeiten.

Sobald die Gerichte gegessen, spielten sie noch einmal und haben sie die Musiker Instrumente von Clave de Sur entdecken: Schlagzeug, Congas, Klarinette, Posaune, usw. Für viele war es das erste Mal, diese Instrumente zu sehen. Am Ende des Tages, gingen sie mit dem Lächeln nach dieser Lernen und Austausch Zeit um die Musik!

Am nächsten Morgen, im Rahmen des "Plan Calle" (ein Programm des Rathauses), haben die Jugend Menschen und Kindern zusammen gespielt, am Vergnügen des Publikums!

Stolz auf ihre Instrumente und ihr Aussehen auf der Bühne, haben die Kinder schon gefragt, wann werden sie wieder Clave de Sur treffen!

Außerdem wollten die Jugendlichen von Clave de Sur wirklich nicht weggehen.

Wann werden wir uns wiedersehen?

Übersetzt von Marion Schneider

November 2014

 

Paralympiaden: ein erfolgreicher Erfahrungsaustausch zwischen den Vereinen des Netzwerks!

Am vergangenen 17. und 18. November haben sich vier Vereine des Netzwerks "Una opcion mas" (Eine weitere Chance) in Guayaquil getroffen, um sich hinsichtlich der Organisation der Paralympiaden, eine Sportveranstaltung für Menschen mit Behinderung aus allen Altersklassen, auszutauschen.
Creando Futuro arbeitet mit Menschen allen Alters, Melvin Jones kümmert sich um Kinder und Minderjährige, während Adesporo und Funsiba hauptsächlich Erwachsene betreuen.
Die vier Vereine und das Team von "Una opcion mas" (Eine weitere Chance) in Ecuador wurden in den Räumlichkeiten der Organisation Funsiba empfangen, die uns grozügig einen Raum zur Verfügung gestellt und bei der Organisation dieses Treffens logistisch unterstützt hat.

Wir hatten ebenfalls das Glück, Celso Moran und Mireya Sacco zu unserem Treffen zu begrüßen. Beide unterrichten im Instituto Especial de El Oro in Machala und haben Erfahrung mit der Organisation lokaler und nationaler Paralympiaden. Sie haben den Workshop auf freiwilliger Basis geleitet. 

Folgende Punkte standen auf der Tagesordnung: ein offenes Gespräch über die Sichtweise und die gewünschte Zielrichtung der Paralympiaden, ein Workshop bezüglich all der Aspekte, die bei der Organisation einer solchen Veranstaltung beachtet werden müssen (Gesundheit, Sicherheit, Wettkampfdisziplinen, Planung, etc.), sowie ein Erfahrungsaustausch und Gedanken zur praktischen Anwendung für die anstehenden Paralympiaden von Creando Futuro am 12., 13. und 14. Dezember in Muisne.

Und letztendlich auch eine schöne musikalische Unterhaltung von den Mitgliedern der Organisation Funsiba mit einer Capoeira-Vorstellung, die das Team von Funsiba zwei Wochen lang im Hinblick auf das Treffen vorbereitet hat!

Die Bilanz dieses Treffens ist sehr positiv. Zum Einen haben alle Vereine eine Menge dazugelernt und ihre Erfahrungen teilen können; insbesondere der Verein Creando Futuro hat viel für die Organisation seiner Paralympiaden mitgenommen.
Ausserdem wurden konkrete Vorschläge vorgebracht, um 2015 Olympiaden für das gesamte Netzwerk von "Una opcion mas" (Eine weitere Chance) und alle seine Mitglieder zu organisieren!

Allen Teilnehmern ein herzliches Dankeschön und auf ein baldiges Wiedersehen in Muisne vom 12. bis 14. Dezember!
Übersetzt von Nadja Graf


 

October 2014

Une Option de Plus empfängt den Botschafter Frankreichs in Ekuador

Am den 4. November 2014 hat François Gauthier, der Botschafter Frankreichs in Ekuador seit 1 Jahr, Une Option de Plus 
besucht. Er war in Gegenwart von Evelyne Ladet, die die freiwilliger Vertreter Frankreichs in Ecuador ist.

Dieses Treffen war die Gelegenheit, der Arbeit von Une Option de Plus an der Botschafter zu vorstellen: die Geschichte des Vereins, seine Ziele, Projekte und die 16 unterstützt Verbänden.

Das Team von Une Option de Plus hat auch das Botschafter in den Clave de Sur‘s Konzert in San Vicente am 6. Dezember und in die Olympischen Spiele für Menschen mit Behinderungen am 13. Dezember in Muisne eingeladen.

 

 

Übersetzt von Marion Schneider

September 2014

 Eine erfolgreicher IWS!

Wie bereits erwähnt, nahmen vom 15. bis 21. Septmeber Netzwerkmitglieder  an der zweiten „International International Solidarity Week“ (ISW – Internationale Woche der Solidarität) in Ecuador teil.

Vier Mitglieder organisierten zahlreiche Events, die alle sehr erfolgreich waren. Funsiba veranstaltete für die Öffentlichkeit einen Tag der offenen Tür. Neben einer Kunstausstellung, wurde ein Puppenspiel vorgeführt, gefolgt von einer Tansshow, eine Capoeira Performance und anderen musikalischen Aufführungen von der Clave De Sur.

In San Vicente startete die Futuro Esperanza ein spielerisches Zusammentreffen zwischen Kindern des Verbands und den Anwohnern des Altenheims der Stadt, um generationsübergreifende Solidarität und Unterstützung zu fördern.

Schließlich lud der Verein Jovenes Para el Futuro die Jugendlichen aus Ambato ein eine Wand zusammen mit argentinischen Künstlern zu designen.

Una Opción Más, andererseits, präsentierte Filme über den israelisch-palästinensischen Konflikt und organisierte außerdem eine Schatzsuche im historischen Zentrum von Quito um die veranstaltungsreiche Woche ausklingen zu lassen. Bei dieser Gelegenheit konnten die teilnehmenden Team das Leitwort vorantreiben: Solidarität! 

Die Woche bot einen Schwerpunkt im Zusammenkommen von Generationen, einer Versammlung von Bürgern und Verbänden aus einen wichtigen grundlegenden Wert, „ der kein vages Gefühl von Mitgefühl, sondern eine starke Entschlossenheit ist sich für das Gemeinwohl zu verpflichten“.

In naher Zukunft wird die the International Solidarity Week in Frankreich stattfinden. Une Option De Plus lädt Sie ein, an einem Photo-Wettbewerb teilzunehmen, unter dem Motto Kultur, Frieden und Demokratie. 

Übersetzt von Susanne Kunzelmann

September 2014


Die Vereine der Organisation an der zweiten Internationalen Woche der Solidarität teil !

Vom 15 bis 21 September 2014 nehmen die Vereine der Organisation, wie beispielsweise Acnur, Education Refugee Trust and Cruz Roja Ecuatoriana an der zweiten Internationalen Woche der Solidarität teil.

Während Funsiba und Clave De Sur from Guayaquil zwei Präsentationen und ein Konzert auf dem Gelände der Funsiba Organisation für den 18. September vorbereiten, plant die Futuro Esperanza Organisation in San Vicente am 20. September eine generationenübergreifende Begegnung zwischen den geförderten Kindern der Organisation und den Erwachsenen des Altenheims von San Vicente. Am gleichen Tag wiederholt die Organisation Jovenes Para el Futuro ein Konzert, das zum Start des A.R.I. Projekts in Ambato gehalten wurde.

Une Option de Plus wird vier Filmabende zum Israel/Palästina-Konflikt organisieren sowie eine Schatzsuche im historischen Stadtzentrum von Quito am letzten Tag der Internationalen Woche der Solidarität 2014. In Frankreich ruft Une Option de Plus einen Fotowettbewerb zu den Themen Kultur, Frieden und Demokratie aus.

Diese Woche wird unschätzbar wertvoll für alle Beteiligten sein und betont die geteilten Werte der unterschiedlichen Organisationen und Vereine, die in Ecuador arbeiten, ganz gleich ob diese Mitglieder von Une Option de Plus sind oder nicht.

Wir möchten alle in ihren Vorbereitungen ermutigen und wünschen allen viel Erfolg in dieser besonderen Woche!

Übersetzt von Johanna Ressel


Juni 2014

Fünfte Ausgabe von „l’Evento“

Wie jedes Jahr während der Sommersaison versammelt sich das Netzwerk von Une Option de Plus ein Wochenende lang, um die institutionellen Kapazitäten der Vereine durch eine Koordinierung innerhalb des Netzwerks zu verstärken: es handelt sich um die 5. Ausgabe von « l’Evento ».

Dieses Jahr, im Angesicht eines legalen sozio-ökonomisch unstabilen Kontextes und juristischen und gesetzgebenden wichtigen Änderungen in Ecuador, war das Ziel gemeinsam die ganz jährlich angetroffenen Herausforderungen zu analysieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Aufgrund einer Dynamik des Netzwerkes, die die Selbständigkeit seiner Mitglieder favorisiert, hatten die Vereine die Möglichkeit auf demokratischem Wege ihre Kenntnisse und praktischen Erfahrungen persönlich und in der Gemeinschaft auszutauschen.

Auf diese Weise haben sich zehn Vereine in Guayaquil am 7. Und 8. Juni 2014 im Museum von Nahim Isaias, versammelt, um die in der Dynamik des Netzwerkes vorhandenen Ressourcen und Kräfte auszuschöpfen. Die folgenden Vereine waren anwesend: Clave de Sur, Plan Ecuasol, Funsiba, Futuro, Creando Futuro, Casa de la Juventud Mashi Pierre, Jóvenes para el futuro, Las Marias, Unisur und FPANJEZ.

Von einem Willen zum Mitmachen und Kooperieren erfasst, haben die Mitglieder pertinente Work-Shops im Zusammenhang mit der Thematik geführt. Driana, Mitglied des Beratungsausschusses von Una Opcion Mas und Präsidentin des Vereins FUNSIBA, hat eine Analyse von Gesetzestexten im Zusammenhang mit der sozio-professionellen Eingliederung von Personen mit Behinderung vorgetragen. Ana, die Koordinatorin von Clave de Sur, hat ihrerseits einen Vortrag über Selbstfinanzierungs-Systeme und Selbstverwaltung gehalten. Abschließend hat Maria, die Buchhalterin von Une Option de Plus in Ecuador einen Workshop zu dem legalen und tributpflichtigen Aspekt der Vereine gehalten, welcher großen Anklang fand. Angesichts der Komplexität des Themas, hatten die Vereine tatsächlich die Notwendigkeit zu einer analytischen Lektüre ihrer Rechten und Pflichten gefordert. Referenten von außerhalb haben ebenfalls teilgenommen, um die Reflexion hierzu anzustoßen und die Debatte anzuregen. In der Tat hat uns Herr Benjamin Lureau, französischer Experte zu der Frage der Eingliederung von Personen mit Behinderung, die Strategien zur Kommunikation und Sensibilisierung in den Unternehmen vorgestellt.

Eine der Hauptaktivitäten an diesem Wochenende war die Bildung von Gruppen mit der Reflexion zu den individuellen Schwächen der Vereine, um Lösungen auszuarbeiten. Zu ihrer Durchführung haben diese die Matrix SWOT als Instrument der Analyse benutzt. Dies ermöglicht es über die, an dem Verein haftenden Stärken und Schwächen nachzudenken, aber auch über die Bedrohungen und Möglichkeiten, die in dem Verein eingeschliffen sind. Zusammen nachzudenken, hat den Mitgliedern des Netzwerks erlaubt eine vollständige Lösung zu finden, und konkrete Aktivitäten gemeinsam zu verwirklichen.Die Vereine gehen gestärkt aus diesem Ereignis heraus: mit Werkzeug ausgestattet und neuen Kenntnissen, die es ihnen ermöglichen werde, die interne und externe Verwaltung ihres Vereins zu verbessern.

Die Belegschaft von Une Option de Plus möchte sich bei allen nach Guayaquil angereisten Teilnehmern bedanken, die dadurch den Erfolg der fünften Ausgabe von l’Evento abgesichert haben: den Vereinen, den in Ecuador in Mission befindlichen ehrenamtlichen Mitarbeitern von Une Option de Plus, unserem Präsidenten Danilo Valdiviezo, Benjamin Lureau. Und schließlich eine großes Dankeschön an die gesamte Belegschaft des Museums für den herzlichen Empfang und ihre zahlreichen Dienste.

In der Hoffnung, dass diese fünfte Ausgabe von l’Evento den Impuls zu neuen Synergien gegeben hat, werden wir uns in Kürze treffen. Bis bald!


Mai 2014

Endlich haben wir den ersten Termin für Clave De Sur !

Ein gemeinsames Erlebnis verbindet und Austausche sind umso stärker wenn die Musik verbindet.  Diese Erkenntnis war der Grundstein für das Projekt: Warum nicht die musikalischen Kenntnisse von Clave  De Sur nutzen um die Verbindungen zwischen den Vereinen des Netzwerkes zu stärken?

Das Projekt besteht darin, dass die Musiker von Clave De Sur, der Musikschule von Guasmo Sur (ein vernachlässigtes Viertel von Guayaquil), sich mit allen Vereinen des Netzwerkes treffen. Vor Ort finden dann Musikateliers statt, welche zu einer gemeinsamen Aufführung führen.

Für diesen ersten Termin haben wir ohne zu zögern den Verein Plan Ecuasol aus Quito ausgesucht. Der Verein bietet Kindern aus dem Viertel La Róldos (im Norden Quitos) Bildung und Betreuung an. Die Wahl dieser Stadt erschien umso wichtiger als dass viele Musiker von Clave De Sur die Hauptstadt ihres Landes noch nicht kannten!

Um das Projekt durchzuführen, haben wir  Anfang 2014 eine Crowdfundingkampagne auf Ulule gemacht um den Transport, das Essen und die Unterkunft der Musiker zu finanzieren.

Samstag, den 17. Mai wurde aus dem Traum Realität: 12 Musiker haben Schlaginstrumentenworkshops mit 25 Kindern von Plan Ecuasol in La Róldos gemacht und haben anschließend ein öffentliches Konzert im Kulturzentrum im historischen Zentrum Quitos gegeben.

Es war ein großer Erfolg: Austausch, Geselligkeit und überall Musik war die Zutaten des Erfolgsrezepts des ersten Tages.

Um auf diesem Erfolg aufzubauen, hoffen wir bald einen neuen Termin für einen anderen Verein des Netzwerks zu finden. Bald starten wir eine neue Ulule-Kampagne.

Es lebe die Musik! - ¡Que viva la música !


April 2014

Wochenende der Freiwilligen am 12. und 13. April : Quito und Papallacta 

 

Im Zeichen des Austausches und des Teilens wurde ein Wochenende von Una Opcion Más für die Freiwilligen organisiert, die sich in den verschiedenen Vereinen des Netzwerkes einbringen. Es ist uns wichtig, Hilfe und Ratschläge vor, während und nach der Mission jedes Freiwilligen zu erbringen, ihnen aber auch spielerische Momente anzubieten, damit sie Freundschaft unter sich schließen können.

Im Hinblick auf dieses Ziel hat das Team von Una Opcion Más ein Wochenende für seine Freiwilligen in Quito organisiert. Der Samstag bot die Gelegenheit für jeden, sich in Spielen und Ateliers über seine Mission, seinen Verein und den Alltag in Ecuador auszutauschen. Nelly, Kunsttherapeutin bei FUNSIBA, hat uns ihre künstlerischen Talente offenbart und ihre Kreativität bewiesen, indem sie die erste Seite ihres Reisetagebuchs gestaltet hat, welches ihre Zweifel vor der Abfahrt zeigt. Charlotte, Musiklehrerin bei Clave de Sur, betonte den Stellenwert der Austauschs von Erfahrungen für zukünftige Freiwillige. Laurène, Sozialbetreuerin bei Hogar para Todos, möchte nach ihrem Freiwilligendienst ihre akademische Ausbildung beenden. Sie alle ziehen eine positive Bilanz aus ihrer Erfahrung, da sie neue Kompetenzen erlernen oder vertiefen konnten, schöne Momente mit ihrem Verein geteilt haben und diese Erfahrung genutzt haben, um unvergessliche Begegnungen zu machen. Parallel dazu haben sie alle ein Ecuador entdeckt, das reich an unterschiedlichsten Landschaften ist und ihre Reiselust nur weiter angefacht hat .

Am Sonntag schließlich haben wir uns entschlossen, die Thermen von Papallacta im Norden von Quito zusammen mit unseren Freiwilligen zu entdecken. Ein geselliger Tag bei einer guten Forelle und belebenden Thermen, im Herzen der Berge.

Una Opcion Más bedankt sich bei den Freiwilligen Charlotte, Laurène und Nelly dafür, dass sie aktiv an diesem Wochenende teilgenommen haben. Ihr Feedback, ihre Empfindungen und ihre Erlebnisse sind eine wertvolle Hilfe für die Weiterentwicklung des Netzwerkes Una Opcion Más. 

Übersetzt von Caroline Siewert


Oktober 2013


Wochenende zur Ausbildung im Bereich Projektleitung für die Mitglieder des Netzwerkes Una Opción Más in Quito


Das Wochenende vom 26. bis 27. Oktober war für die Mitglieder des Netzwerkes eine neue Gelegenheit um zusammenzutreffen. Denn um besser auf die Bedürfnisse der Mitglieder von Una Opción Más einzugehen, hat diese ihre erste Ausbildung im Bereich „Projektleitung“ organisiert.

Dieses Zusammentreffen von einem Großteil der Mitglieder des Netzwerkes fand in den Räumlichkeiten von der Organisation Una Opción Más in  Quito statt. Dort wurden Kompetenzen und Projektleitungserfahrungen gefestigt und gemeinsam besprochen. Um ihnen zu helfen, haben drei Teilnehmer akzeptiert uns ihren Sachverstand mitzuteilen, dies zur größten Zufriedenheit der Mitgliedsverbände. So hat nun Santiago Boada (Berater für das Rote Kreuz in Ecuador) vorgestellt was ein Projekt ist und wozu es dient, dabei hat er die Kriterien zum Verfassen betont. Danilo Valdiviezo (Vorstandsvorsitzender und Mitglied des beratenden Ausschusses von Una Opción Más) präsentierte den Einsatz der internationalen Kooperation und ließ die Teilnehmer an einem Fall zur Ausschreibung von Projekten der Vereinten Nationen arbeiten. Schließlich, stellte Lorena Diaz (Zuständiger des  PRAS: Umweltsanierungs- und sozial Reparaturprogramm im ecuadorianischen Umweltministerium) eine Fallstudie zur Begleitung und Auswertung von Projekten dar.

Im Laufe dieser beiden Tage, haben die Mitglieder des Netzwerkes die Grundvoraussetzungen für die Ausbildung und für die Begleitung und die Auswertung von Projekten erhalten. Ein Projekt läuft tatsächlich in Phasen ab und jede Phase hat eine Bedeutung, Ziele, eine Strategie und eine Taktik. Dies war mehr als nur ein theoretischer Ansatz, die Teilnehmer konnten diese Grundvoraussetzungen mit praktischen Übungen in Gruppenarbeit anwenden und dann vor dem gesamten Publikum wiedergeben.

Diese beiden Ausbildungstage waren sehr bereichernd für die Mitgliedsverbände des Netzwerkes. Die Veranstaltung schloss in guter Stimmung ab, mit der Übergabe der Diplome, der Zugehörigkeitszertifikate zum Netzwerk und von einer Fotoreihe. All dies zeigt gut die Verknüpfungen die sich zwischen allen Mitgliedern des Netzwerkes Una Opción Más entwickeln und verstärken.

 Übersetzt ins Deutsche vonTratadev


Juli 2013

 

Erstes Sommercamp für die Begünstigten von Creando Futuro mit der Beteiligung von Funsiba

 

Am 20. und 21. Juli hat der Verein Creando Futuro sein erstes Sommercamp für Kinder mit Behinderung in der Stadt Muisne und seiner Umgebung veranstaltet. Funsiba, ein Mitgliedsverein von UOPD, hat ebenfalls an der Veranstaltung teilgenommen.

Es ging alles sehr schnell. Im Mai 2013 hat Maricledis Cagua, Leiterin von Creando Futuro, UODP ihren Wunsch mitgeteilt, ein Sommercamp für Kinder mit Behinderung aus ihrer Gegend zu organisieren; eine Premiere dieser Art. Die Idee, sagte sie, sei es, Kinder und Eltern für ein Wochenende zu versammeln und ihnen allen verschiedene spielerische und pädagogische Workshops anzubieten. Jetzt, zwei Monate später, ist es geschafft. Das Camp fand in den Örtlichkeiten einer Schule in Muisne statt. Insgesamt, Kinder und Eltern zusammengenommen, sind 130 Personen angereist um an der Veranstaltung teilzunehmen; eine deutlich höhere Zahl als Creando Futuro erwartet hatte.

Vier Workshops wurden den Teilnehmern angeboten: handwerkliches Arbeiten, Kunsttherapie, Sexualität von Personen mit Behinderung und Herstellung von Brot. Jeder Workshop wurde von einem Fachmann aus dem Bereich mit einem bestimmten Ziel geleitet.Zwei dieser Workshops (Kunsttherapie und Sexualität von Menschen mit Behinderung) wurden von Funsiba geleitet, einem Verein, der ebenfalls Mitglied von UODP ist. Als Driana und Bolivar (Geschäftsführer von Funsiba) von Maricledis kontaktiert wurden, damit sie sich beteiligen, zögerten sie tatsächlich keine Sekunde.

Und das im Namen des „Teamgeists, den man in einem Netzwerk haben muss“ sagte Driana. Eine vorbildliche Einstellung  von dem Verein, der zuletzt dem Netzwerk beigetreten ist.

 

Eltern und Kinder lernten also, recyceltes Material zu nutzen, um Fotorahmen zu basteln, Musik und Kunst als Träger einer physischen und psychologischen Therapie zu benutzen, über die Sexualität von Menschen mit Behinderung zu sprechen (ein Thema, das extrem tabu ist) und Brot so gut wie für nichts herzustellen mit dem Ziel, daraus eine zusätzliche Einnahmequelle zu machen.

Über diese rein praktische Ausbildung hinaus ist dies das erste Mal dass diese Familien sich so zahlreich versammelten, mit der Möglichkeit miteinander zu teilen, auszutauschen und sich kennen zu lernen. Sich zu vereinen, sogar, in dem Moment am Schluss der Veranstaltung, als ein Mitglied der Regierung erschien. Die Familien nutzten diese Gelegenheit, um ihm ihre Forderungen mitzuteilen. Dabei nahmen sie das Publikum als Zeuge der angekündigten Zusagen.

Ein Erfolg auf ganzer Linie, und das war nur die erste Ausgabe! Ein großes Bravo also an das ganze Team von Creando Futuro und Funsiba dafür, dass sie diese Veranstaltung ermöglicht haben, die keine Vorgänger in der ganzen Geschichte der Region Muisne hat.     

Und bis zum nächsten Jahr!

Übersetzt ins Deutsche von Caroline Siewert und Alice Roux

Juli 2013

 

Tagesausflug und Treffen der Kinder von Cristo de la Calle und Plan Ecuasol

 

Am 7. Juli 2013 fuhren die Kinder von Plan Ecuasol nach Ibarra, um sich dort mit den Kindern von Christo de la Calle zu treffen. Welcher Ort wäre besser für dieses Treffen geeignet als die touristische Anlage  Yuyucocha ? Ein Paradies mit Schwimmbecken, Sportanlagen, Trampolinen, etc…. !

Hatte doch Christo de la Calle diesen Platz für den Sonntag gebucht, und kam mit ca. 40 Kindern aus Quito angereist. Das Ziel dieses Treffens war, den Kindern beider Organisationen, die aus unterschiedlichen Städten und einem unterschiedlichen Umfeld stammen, gemeinsam einen Tag voller Freizeitaktivitäten zu bieten.   .

 

Natürlich war das Schwimmbad mit seinen Wasserrutschen der beste Platz für diesen sonnigen Sonntag. Und das runde Leder war auch mit dabei, denn zwischen den Teenagern der beiden Städte Ibarra und Quito fand ein Fußballmatch statt.  

Die Zeit vergeht zu schnell, wenn man Spaß hat. Der Abschied fällt schwer. Nachdem sie mit viel Mühe den Bus erreicht hatten, traten die Kinder aus Quito müde und zufrieden den Heimweg an.

Juni 2013

 

Jahrestagung 2013 : ¡ Una Opción Mas, Soy Yo !  (Ich bin Eine weitere Chance !)

 

Seit vier Jahren nehmen jedes Jahr zwei Mitglieder aller Vereine des Netzwerks am internen Seminar, also am Jahrestreffen von "Eine weitere Chance", teil. Ein Wochenende lang treffen sich die Vereinsmitglieder der unterschiedlichen Organisationen, sprechen miteinander und tauschen Meinungen und Erfahrungen aus. Das Treffen dient dazu, dass die Mitglieder ihre individuelle Tätigkeit verbessern, aber vor allem dazu, dass die Zusammenarbeit und Kommunikation im Netzwerk optimiert wird.

Am 8. und 9. Juni haben wir uns also in Cuenca getroffen, dem Athen Ecuadors. Die Arbeitsatmosphäre war herzlich und der natürliche Rahmen in der Casa del Migrante (Haus des Migranten) war äusserst angenehm. Dieses zweistöckigen Gebäude im kolonialistischen Stil sit um einen schönen Innenhof herum gebaut, in dem wir einiges zur Schau stellen konnten: Fotos von Mitgliedervereinen des Netzwerks in Aktion, einen Stand des Vereins "Eine weitere Chance"-Frankreich, eine Landkarte Ecuadors, auf der sämtliche Organisationen des Netzwerks je nach Standort und mit ihrem Tätigkeitsbereich verzeichnet sind, und natürlich unsere unumgängliche "Eine weitere Chance"-Banderole. 

43 Personen haben am Seminar "Ich bin Eine weitere Chance" teilgenommen. Wir hatten diesen Seminarstitel in Bezug auf unser diesjähriges Leitthema gewählt: die Arbeit im Netzwerk. Vom Titel bis zum Inhalt waren die zwei Tage Workshop den Vereinen gewidmet, die sich in diesem Slogan "Ich bin Eine weitere Chance" wiedererkennen.

Zum Verlauf dieser zwei Tage: das Frankreich-Team und die Vereinsvorsteherin, die extra zu diesem Seminar angereist waren, haben uns ihre Tätigkeiten, die sie zugunsten des Netzwerks von Frankreich aus leisten, näher gebracht. Von der Kommunikationsarbeit zur Fonds-Suche, der Vermittlung von freiwilligen Helfern und jüngst der Leitung von Workshops mit Kindern zum Thema "unterschiedliche Kulturen und interkulureller Austausch", konnten die Seminarsteilnehmer sich ein besseres Bild von der weitreichenden Arbeit des Teams in Frankreich machen. Die zwei Tage waren ebenfalls reich an Gruppenspielen und -Aufgaben, die die Teamarbeit und die Zugehörigkeit der Einzelnen zum Netzwerk stärken soll: eine gemeinsame Analyse der Stärken und Schwächen aller Organisationen, verschiedene Workshops, die von den Vereinsmitgliedern geleitet wurden, und Spiele wie das "NASA-Spiel", das stets beweist, dass man im Team die besten Ergebnisse erzielt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass diese zwei Tage den Teilnehmern sicherlich erlaubt haben, ihr(e) Vereinsprojekt(e) zu bereichern und die Arbeit des Netzwerks besser nachzuvollziehen. Weiter hat uns der Workshop zur "effizienten Zusammenarbeit" viele neue Ideen für eine bessere Arbeit im Netz gegeben, sei es in Bezug auf die Verantwortungsbereiche des Netzwerks oder der der Mitgliedervereine. Die Wahl zweier Vereinsvertreter im Aufsichtsrat von "Eine weitere Chance" stellt ebenfalls eine Wende in der Struktur unseres Netwerks dar. Herzlichen Glückwunsch an Dr. Vicente Alejandro vom Verein Unisur, der den Votstand des lokalen Aufsichtsrats übernimmt, und an Driana Heras vom Verein FUNSIBA als stellvertretender Vorstand.

Das Team von "Eine weitere Chance" bedankt sich bei allen Teilnehmern für ihr Kommen: den Mitgliedervereinen, dem Direktor der Organisation Pro Movilidad Humana Danilo Valdiviezo, den Freiwilligen von "Eine weitere Chance" die derzeit in Ecuador tätig sind, den Dolmetschern von "Eine weitere Chance" aus Äquatorial Guinea, und dem Personal der Casa del Migrante für Ihren netten Empfang und Service.

Das Team von "Eine weitere Chance" arbeitet nun aktiv am nächsten Vereinstreffen im Oktober, für eine Ausbildung zur Projektleitung und -Umsetzung.

 

Bis zum nächsten Treffen sagen wir Euch also bis bald und wünschen Euch alles Gute.

=> mehr Fotos auf Facebook ! <=

 

April 2013

 

Melvin Jones begrüsst die Vereine des Netzes für einen Tag der Bildung über die Behinderung

 

Unstreitig ist es die Veranstaltung dieses Jahresanfangs für das Netz « Une Option de Plus » !

Am Samstag 20. April haben sich tatsächlich etwa vierzig Teilnehmer in La Libertad, in den Räumlichkeiten von Melvin Jones, für einen Tag der Bildung über die soziale und berufliche Integration der Behinderten getroffen, und das auf der Initiative von Une Option de Plus. Unter ihnen waren Vertreter der psychologischen und pedagogischen Zentren von Catamayo, FPANJEZ, Funsiba, Granito de Arena, Hogar Para Todos und Una Luz en Tu Vida.

Von dem ecuadorianischen Bildungsministerium unterstützt hatte dieses Treffen als bedeutende Ziele, die Fachkenntnissen von Melvin Jones über das Thema zu teilen, über die Aktivitäten, die für die Behinderten aufgestellt wurden, auszutauschen, und die Betreuung der Begüngstigten durch die Vereine zu verbessern.

Diese Bildung hat Juanita Chumo, Erziehungsdirektorin des Melvin Jones Zentrums, geleitet. Dafür hat sie Fragen zur Sprache gebracht, über Anpassungsmethoden an die Schullaufbahn bis zu Problemen der beruflichen Integration. Die Teilnehmer haben auch den Beitrag der Psychologin  Mariela Ortega über die Wichitigkeit qualitätsvoller menschlichen Verhältnissen bei der Betreuung der Begüngstigten geschätzt.

Zunächst hat dieses Treffen den Mitgliedern der anwesenden Vereine erlaubt, ihre respektiven Erfahrungen zu teilen und ihre Meinungen über die politisc